Die
Praxis des Gender Mainstreaming auf dem Prüfstand.
Soziale Ökologie als
Wissenschaft,
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Population
Dynamics and Supply Systems. A Transdisciplinary
Approach
Veröffentlichung Klimawandel und
Alltagshandeln
Struktur in der Risikogesellschaft
Summary - Zusammenfassung
This analysis - carried out on behalf of the project MobiHarz that is patronised by the Federal Ministry of Education and Research - has the aim to explore the state of the art in the area of target-group-specific leisure mobility. It refers to three major topics (research on leisure mobility, target-group-related mobility and target-group-related leisure) and presents the ISOE-approach of "leisure mobility styles". The results of more than one decade's sociological literature are summarised.
In terms of leisure mobility, it turns out, that only integrated concepts with attractive packages of regional measures will be successful (in the sense of being both environmentally friendly and socially acceptable). Additionally, interdisciplinary research, the extension of telemetric and information systems will be important in the future. Furthermore, the importance of client- and event-orientated marketing and advertising is emphasised.
When it comes to target-group-related mobility research, it becomes obvious, that not only socio-demographic data, but also life style information has to be investigated. The target-groups would also be of use for the development of databases that help to use comfortable mobility services. It is taken for granted that complex life style-based methods will win further relevance in the future mobility research.
The target-group-related leisure research comes to the result that not only economic and demographic features but also orientations and values are relevant for the personal choice of leisure activities. Life styles modify the general relation between age or social status and leisure activity. That is why different regions should find and then approach "their" target groups directly.
The ISOE-approach that is based on the model of "mobility styles" has been applied on leisure mobility and shows that lifestyle-specific attitudes and orientations significantly influence both leisure activities and the choice of transport modes. In addition, different mobility profiles are being worked out and combined with indicators of environmental pollution. The latest study shows that target-group-specific steps towards sustainability must take the different orientations, motives and desires of lifestyle groups into account.
The relevance of life style orientations and symbolic aspects is scientifically proved, but - as this state of the art shows - up to now neither the scientists nor the commercial market researchers have agreed on the question which orientations influence the traffic and leisure behaviour. This explains the existence of a tremendous amount of different typologies, target group segmentations and life style models. It would make sense to systemise and - if possible - standardise the method of target-group-related (leisure) mobility research. The aim should be to define quality criteria for the empirical research of social differences in terms of mobility and leisure and to construct common scales, items and variables. Another obvious point is, that most studies either use socio-demographic or attitude-based scales for their segmentations. It would make sense to have a closer look on the efficiency of a combination of both strategies.
only available in german
Über den ISOE-Literaturshop - project mobility management and -service
Dieses DiskussionsPapier entstand im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes MobiHarz. Es verfolgt das Ziel, den sozialwissenschaftlichen Forschungsstand im Bereich der zielgruppenspezifischen Freizeitmobilität zu untersuchen. Die Literaturanalyse befaßt sich eingehend mit Texten und Studien aus den Bereichen "Freizeitmobilitätsforschung", "Zielgruppenorientierte Mobilitätsforschung" und "Zielgruppenorientierte Freizeitforschung" und identifiziert diesbezüglich auch den weiteren Forschungsbedarf.
Die Freizeitmobilitätsforschung fordert eine ganzheitliche Betrachtungsweise aller Verkehrsträger und umfassende, auf einzelne Orte oder Regionen abgestimmte Lösungen mit zielgruppenspezifischen Massnahmen und massgeschneiderten OEPNV-Angeboten. Gesucht werden geschlossene, integrierende Konzepte, die zielgruppenorientiert vorgehen und "emotionale" Angebotslücken schliessen. Um einen geeigneten Massnahmenmix für jede einzelne Region zu erreichen, wird der frühe Einbezug aller betroffenen Kreise, die offene Information der Bevölkerung und ein schrittweises Vorgehen empfohlen. Weitere Themen, die für wichtig erachtet werden, sind: Interdisziplinäre Forschung, Ausbau der Telematik und die Schaffung neür Informationssysteme.
Die wichtigste Erkenntnis der zielgruppenorientierten Mobilitätsforschung lautet: Lebensstile beeinflussen das Verkehrsverhalten. Deshalb sollten Zielgruppenmodelle im Mobilitätssektor nicht nur soziodemographische und lebenssituative Daten wie z.B. das Alter und den Familienstand, sondern vor allem (oder zumindest vermehrt) lebensstiltypische Informationen beinhalten. Durch eine zielgruppenspezifische Feinjustierung könnten die Steürungspotentiale "weicher" Politikinstrumente um ein Vielfaches erhöht werden, da auf diese Weise die nötige Realitätsnähe gewährleistet werden kann. Im Zuge einer weitergehenden Individualisierung sieht es so aus, als würden zukünftig vor allem relativ komplexe Methoden der Zielgruppenbestimmung an Relevanz gewinnen.
Die zielgruppenspezifische Freizeitforschung verdeutlicht, dass nicht nur sozioökonomische und demographische Faktoren für die Freizeitgestaltung ausschlaggebend sind, sondern auch der genossene Erziehungsstil, Wertvorstellungen und Grundorientierungen. Lebensstile modifizieren die generelle Beziehung zwischen Alter bzw. sozialer Schicht und Freizeitaktivitäten erheblich. Lebensstile gelten unter anderem auch als Bedingung dafür, dass Ausflüge oder Kurzurlaube überhaupt unternommen werden. Die Ergebnisse der Zielgruppendefinition und Marktsegmentierung spielen für die Länder und Regionen eine immer grösser werdende Rolle, da für die Zukunft mit einer Differenzierung der Fremdenverkehrsnachfrage nach verschiedenen Lebensstilen gerechnet wird.
Last but noch least werden auch die Erkenntnisse der bisherigen zielgruppenspezifischen Freizeitmobilitätsforschung des ISOE vorgestellt: Lebensstilspezifische Orientierungen, subjektive Motivationen und symbolische Faktoren einen signifikanten Einfluss auf die jeweilige Freizeitgestaltung, die Wahl des Verkehrsmittels und den Umgang mit Raum. Aus diesem Grund erscheint es gerade für die sozialwissenschaftliche Freizeitmobilitätsforschung unumgänglich, neben den sogenannten "harten" Faktoren auch die "weichen" Faktoren (Orientierungen, motivationale Aspekte, Symbolik usw.) zu berücksichtigen.
Projekt Mobilitätsmanagement im Harz
language: german
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