Übergänge

in eine nachhaltige Entwicklung

25.01.2016

ISOE-Forscherinnen beim Future Earth Summit in Berlin

Im Jahr 2015 wurden starke Impulse für die Nachhaltigkeitsforschung gesetzt. Etwa durch das Pariser Klimaabkommen oder die Verabschiedung der Nachhaltigen Entwicklungsziele. Nun gilt es, den Dialog zur globalen Nachhaltigkeitsforschung fortzusetzen und Handlungsfähigkeit zu schaffen. Dazu fand Ende Januar der 2. German Future Earth Summit statt. Drei Forscherinnen aus dem ISOE nahmen daran teil.


Sunrise over the Earth in outer space

Das Deutsche Komitee für Nachhaltigkeitsforschung in „Future Earth“, dem internationalen Forschungsprogramm für globale Nachhaltigkeit, hatte WissenschaftlerInnen aus allen Fachbereichen, sowie Stakeholder und Akteure aus der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eingeladen, um über aktuelle Entwicklungen zu diskutieren. Ziel war ein fachübergreifender Dialog über deutsche Aktivitäten innerhalb der internationalen Nachhaltigkeitsforschung. Im Mittelpunkt des Summits standen Querschnittsthemen wie Monitoring, Erdsystemmodellierung sowie die zentrale Frage nach dem Verhältnis von menschlichem Wohlbefinden und einer nachhaltigen Entwicklung.

Mit transdisziplinären und partizipatorischen Ansätzen in die Zukunft

Alexandra Lux und ihre Kollegin Lisa Pettibone vom Museum für Naturkunde Berlin präsentierten beim Summit ihr Forschungsposter zu „Citizen Science beyond disciplinary boundaries“. Diana Hummel war Co-Moderatorin des Thementischs „Citizen Science als ein Beitrag zur transdisziplinären Wissensproduktion: Wie können Erfahrungen aus dem Biodiversitäts- und Umweltmonitoring für Nachhaltigkeitstransformationen genutzt werden?“. In zwei weiteren Posterbeiträgen stellten Marion Mehring und Alexandra Lux die Vorzüge des transdisziplinären Forschungsansatzes für die Biodiversitätsforschung dar.

Die ISOE-Wissenschaftlerinnen Diana Hummel und Alexandra Lux sind 2015 als außerordentliche Mitglieder in das Deutsche Komitee für Nachhaltigkeitsforschung in „Future Earth“ (DKN) aufgenommen worden. In der Arbeitsgruppe „Co-design, co-production and co-dissemination” untersuchen die Forscherinnen die konzeptionellen und praktischen Herausforderungen von transdisziplinären und partizipatorischen Ansätzen, wie Citizen Science (Bürgerwissenschaften). Auf der Grundlage sollen Methoden und Instrumente für den Gesamtprozess von „Future Earth“ entwickelt beziehungsweise optimiert werden.

Mehr zum 2. German Future Earth Summit

www.dkn-future-earth.org/aktuelles/themen/german-future-earth-summit.html


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