Dr. Corinne Benzing
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Wissenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +49 - 69 - 7076919 30
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Bericht 2008 erhältlich über:
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Pressemitteilung
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Pressemitteilung 21.7.2009: Erster Praxisleitfaden für
familienfreundliche und geschlechtergerechte
Krankenhäuser veröffentlicht: Die Handreichung zeigt,
wie das vom ISOE koordinierte Modellprojekt
"Exemplarische Einführung von Gender Mainstreaming in
zwei sächsischen Krankenhäusern" umgesetzt wurde. Die
Publikation soll anderen Krankenhäusern helfen,
familienfreundliche und geschlechtergerechte Strukturen
einzuführen.
Pressemitteilung ...
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Medieninformation
Jutta Deffner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am ISOE und Autorin des neu erschienenen Buchs "Zu Fuß und mit dem Rad in der Stadt – Mobilitätstypen am Beispiel Berlins". Herausgeber ist das Institut für Raumplanung/Fakultät Raumplanung an der TU Dortmund.
Vor allem seit der drängenden Klimadiskussion wird Fahrrad- und Fußverkehr als emissionsfreie Alternative im Stadtverkehr immer wichtiger. Denn Abgase, Lärm und Staus als Folgen des motorisierten Individualverkehrs werden vermieden, wenn die Menschen häufiger das Fahrrad benutzen oder zu Fuß gehen. Das wird jedoch nur möglich, wenn jede/r einzelne dazu motiviert ist und das auch in der Stadtplanung stärker berücksichtigt wird. Mit den individuellen Aspekten dieser Fortbewegungsarten befasst sich Jutta Deffner deshalb in ihrem neu erschienenen Buch "Zu Fuß und mit dem Rad in der Stadt – Mobilitätstypen am Beispiel Berlins“. Herausgeber ist die Technische Universität (TU) Dortmund.
Die Autorin beschäftigt sich mit den individuellen Einflüssen, die auf das Zufußgehen und Radfahren wirken. Dazu gehören Einstellungen zur Fortbewegung, wie zum Beispiel das Bedürfnis nach Flexibilität, Unabhängigkeit oder Sicherheit, und die ganz persönliche Lebenslage. Die individuellen Einflüsse stehen in Wechselwirkung mit dem eigenen sozialen, aber auch dem bebauten Umfeld, also wie abwechslungsreich etwa die Umgebung ist. Jutta Deffner arbeitet in der empirischen Studie verschiedene Handlungs- und Einstellungsmuster heraus, mit denen sie eine Systematik unterschiedlicher Mobilitätstypen erstellt. Die Typologie unterscheidet beispielsweise Personen, bei denen die Mobilität selbst das Leben prägt, wie beim Typ ‚Stadtbegeisterung’. Dagegen richtet sich beim Typ ‚Normalität und Bequemlichkeit’ die Mobilität stärker nach der Lebensweise. Die Erkenntnisse eröffnen Möglichkeiten für eine angepasste Planung des Fahrrad- und Fußverkehrs in Städten. Durch die von Jutta Deffner entwickelte Typologie kann außerdem das bisherige Zielgruppenverständnis erweitert werden. Dies ist besonders wichtig, um einzelne Gruppen besser über professionelle Kommunikation erreichen zu können und um ein Bewusstsein für deren differenzierte Bedürfnisse zu schaffen.
Jutta Deffner: Zu Fuß und mit dem Rad in der Stadt – Mobilitätstypen am Beispiel Berlins (2009). Herausgeber: IRPUD – Institut für Raumplanung, Fakultät Raumplanung, TU Dortmund, 44221 Dortmund. 274 S., ISBN 978-3-88211-173-6, 22,60€ (Buchhandel).
Jutta Deffner hat in Kaiserslautern Raum- und Umweltplanung studiert und an der TU Dortmund promoviert. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) in Frankfurt am Main in transdisziplinären Mobilitäts- und Stadtforschungsprojekten.
Autorenkontakt und Rezensionsexemplare: deffner@isoe.de
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