Übergänge

in eine nachhaltige Entwicklung

Deutschland im Klimawandel

Im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) untersuchen die Projektpartner die Anpassungskapazität und Wege in eine klimarobuste Gesellschaft 2050.

Forschungsansatz

Gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Faktoren beeinflussen die Anpassungsfähigkeit eines Landes an den Klimawandel. Die WissenschaftlerInnen untersuchen im Projekt diese Faktoren genauer. Außerdem erforschen sie, inwieweit Politikinstrumente die Anpassungsfähigkeit in Deutschland stärken.

Bestandsaufnahme

Das Projektteam untersucht, welche Institutionen, Akteure und Instrumente es in Deutschland im Bereich der Klimaanpassungspolitik gibt. Das ISOE erforscht, welche zivilgesellschaftlichen Gruppen oder Individuen bereits als Good-Practice-Beispiele für gelungenes Anpassungshandeln gelten können.

Bedingungen für die Anpassungsfähigkeit

Die WissenschaftlerInnen analysieren außerdem, was eine Gesellschaft auszeichnet, die sich gut an die Folgen des Klimawandels anpassen kann. Dabei geht es vor allem um soziale Bedingungen. Zum Beispiel, ob in der Bevölkerung überhaupt Wissen über die Gefahr von Extremereignissen vorhanden ist. Oder inwieweit die Gesellschaft auf den Klimawandel vorbereitet ist: durch Versicherbarkeit, Rückzugsmöglichkeiten bei extremen Witterungsereignissen, Notfallpläne oder soziale Netze.

Das ISOE untersucht die Anpassungsfähigkeit des Einzelnen. Das heißt auch, welche Veränderungen nötig sind, damit wir im Alltag besser mit den Auswirkungen des Klimawandels umgehen können. Zum Beispiel, ob man Alltagsroutinen verändern muss, um mit Extremereignissen wie Hitzeperioden oder mit der Ausbreitung von Krankheitserregern umzugehen.

Aus den Ergebnissen der Untersuchungen leitet das Projektteam Empfehlungen für die Politik ab.

Hintergrund

Mit dem voranschreitenden Klimawandel wird es neben dem Klimaschutz immer wichtiger, sich auch an seine unvermeidbaren Folgen anzupassen. Die Anpassungskapazität – die Fähigkeit, mit Folgen klimatischer Veränderungen umzugehen, sich ihnen anzupassen oder sich von Schadensereignissen zu erholen – ist dabei von besonderer Bedeutung. Die Anpassungskapazität einer Gesellschaft wird neben der wirtschaftlichen und ökonomischen Entwicklung gerade auch durch soziale Faktoren beeinflusst.

Kooperationspartner

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
HafenCity Universität Hamburg (HCU)
Climate Media Factory UG
e-fect dialog evaluation consulting eG

Förderung

Umweltbundesamt (UBA)

Laufzeit

10/2011–11/2014