Übergänge

in eine nachhaltige Entwicklung

Gender Mainstreaming in zwei sächsischen Krankenhäusern

Das Team hat für zwei sächsische Krankenhäuser ein Gender-Mainstreaming entwickelt, um die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben für Frauen und Männer zur verbessern.

Forschungsansatz

Das Gender Mainstreaming wurde exemplarisch in zwei sächsischen Modellkrankenhäusern eingeführt – der Oberlausitz-Klinken gGmbH und dem St. Elisabeth-Krankenhaus in Leipzig.

Dafür haben die WissenschaftlerInnen zunächst eine genderbezogene Organisationsanalyse durchgeführt und zusammen mit den Zuständigen Entwicklungsbedarfe identifiziert. Darauf aufbauend haben sie in beiden Krankenhäusern konkrete Maßnahmen umgesetzt. Ziel des Gender Mainstreaming ist es, die unterschiedliche Lebensgestaltung und -planung und die Bedürfnisse der beschäftigten Frauen und Männer stärker zu berücksichtigen. Das Krankenhaus soll geschlechtergerechte und familienfreundliche Rahmenbedingungen, Strukturen und Abläufe bieten, unter anderem auch, um dem Ärztemangel entgegen zu wirken. 

Projektpartner

Brigitte Wagner Unternehmensberatung, Frankfurt am Main
BIPS – Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin

Förderung

Das Projekt "Exemplarische Einführung von Gender Mainstreaming in zwei sächsischen Krankenhäusern" wurde durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und den Europäischen Sozialfond (ESF) gefördert.

Laufzeit

11/2007-11/2008
Abgeschlossen

Irmgard Schultz

Ansprechpartnerin

Irmgard Schultz
Tel. 069 707 6919-16
schultz(at)isoe.de