Übergänge

in eine nachhaltige Entwicklung

OPTUM – Umweltentlastungspotenziale von Elektrofahrzeugen

Im OPTUM untersucht das Projektteam die Potenziale der Elektromobilität. Dafür erforschen sie die gesellschaftliche Akzeptanz und den ökologischen Beitrag der Elektromobilität.

Forschungsansatz

Das ISOE untersucht zusammen mit dem Öko-Institut, welche der Elektromobilitätskonzepte aus Expertensicht eine Chance haben, sich durchzusetzen. Die aussichtsreichsten Zukunftsideen werden dann mit Hilfe sozialwissenschaftlicher Befragungen daraufhin untersucht, ob sie für potentielle Nutzerinnen und Nutzer attraktiv sind. Politik und Industrie sollen schließlich auf Basis der Ergebnisse entscheiden können, welche Varianten weiter verfolgt werden sollen.

Akzeptanz

Die Wissenschaftler erforschen die Akzeptanz ausgewählter Elektromobilitätskonzepte in empirischen qualitativen und quantitativen Erhebungen. Dafür befragen sie potenzielle Nutzerinnen und Nutzer nach Attraktivität, Potenzialen und Barrieren der Elektroautos. Auf dieser Basis entwickelt das Team Szenarien, in welchen Bereichen und in welchem Ausmaß Elektromobilität verbreitet sein könnte.

Umweltentlastungspotenziale

Die Elektromobilität wird das Energiesystem verändern. Zum Beispiel, wenn Elektrofahrzeuge als Zwischenspeicher für Energie genutzt werden. Bisher wurden nur Teilaspekte der Wechselwirkungen zwischen Elektromobilität und Energiesystem betrachtet - und das auch nur auf kurzfristige Sicht. Ziel von OPTUM ist es, die Entwicklungen integriert und langfristig zu betrachten. Die prognostizierten Einsparungen an Treibhausgasemissionen lassen sich dann mit denen von konventionellen Fahrzeugen vergleichen.

Begleitung durch einen Stakeholderdialog

Um geeignete Maßnahmen zu entwickeln, müssen vorhandene Potenziale ausgenutzt und Fehlentwicklungen entgegensteuert werden. Zu diesem Zweck wird das Projekt von einem Stakeholderdialog begleitet.

Hintergrund

In wieweit die Umstellung auf Elektromobilität die Umwelt tatsächlich entlastet, ist noch völlig unklar. Es hängt davon ab, welche technischen Lösungen entwickelt werden und was sich am Markt durchsetzt. Denn zurzeit liegen verschiedene Konzepte vor. Neben einer Anschaffung als Privatwagen könnten die Autos zum Beispiel in einem Pool zur Verfügung stehen und ausgeliehen werden. Die Elektroautos könnten auch kleine Kraftwerke auf Rädern sein, die antizyklisch Windenergie speichern, wenn diese nicht benötigt wird und sie bei Bedarf wieder abgegeben, als so genannte vehicle-to-grid.

Projektpartner

Öko-Institut e.V. (Gesamtprojektleitung)

Förderung

Das Projekt „Optimierung der Umweltentlastungspotenziale von Elektrofahrzeugen - Integrierte Betrachtung von Fahrzeugnutzung und Energiewirtschaft“ wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert.

Laufzeit

09/2009–09/2011

 

 

Konrad Götz

Ansprechpartner

Konrad Götz
Tel. 069 707 6919-21
goetz(at)isoe.de

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