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Gender & Environment

 

Projekt:

Wissenschaftliche Begleitung zur Einführung des Gender Mainstreaming in die Regelpraxis des BMU

Projektleitung:

Dr. Doris Hayn

Mitarbeiterinnen

Dr. Irmgard Schultz
Dr. Doris Hayn

Förderung:

Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

Laufzeit:

03/2003-05/2004
abgeschlossen

 

Referenzen

Doris Hayn, Irmgard Schultz (2004): Wissenschaftliche Begleitung zur Einführung des Gender Mainstreaming (GM) in die Regelpraxis des BMU. Abschlussbericht. Download-Seite

GIA-Prototyp: pdf-file 190 kb (Pilotprojekt Gender Impact Assessment im Bereich Strahlenschutz und Umwelt)

Schultz, I./D. Hummel/D. Hayn/C. Empacher (2001): Gender in Research - Gender Impact Assessment of the specific programmes of the Fifth Framework Programme: ENVIRONMENT AND SUSTAINABLE DEVELOPMENT SUB-PROGRAMME, Final Report, Brussels, Abstract  ISOE-Literaturshop

 

Hintergrund der "Gender & Environment-Forschung im ISOE

 

Fachtagung "Perspektiven des Gender Mainstreaming im Umweltbereich", 16. März 2004, Berlin

 

Vorträge

Doris Hayn "Ein Gender Impact für die Umweltpolitik" (pdf-file, 73 kb, Foliensatz zum Vortrag, pdf-file, 106 kb). Im Rahmen des LIFE - Kongress "Geschlechterverhältnisse, Umwelt und nachhaltige Entwicklung. Beiträge zum Gender Mainstreaming", 23-24.4.2002 in Berlin.

Hayn, Doris (2002): Die Entwicklung eines Gender Impact Assessment für den Umweltbereich. Vortrag (145 kb) im Rahmen der Tagung Die Praxis des Gender Mainstreaming – Europäische Beispiele.  29.1.2002, Frankfurt am Main


Wissenschaftliche Begleitung zur Einführung des Gender Mainstreaming in die Regelpraxis des BMU

Das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) setzte mit dem Projekt "Wissenschaftliche Begleitung zur Einführung des Gender Mainstreaming in die Regelpraxis des BMU" die wissenschaftliche Unterstützung der Entwicklung und der verbindlichen Einführung eines Gender Impact Assessments (GIA) bzw. einer Gleichstellungsprüfung in die Maßnahmen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fort.

Vorbereitung der organisatorisch-institutionellen Verankerung des GIA 

Ging es in dem 2002 abgeschlossenen Projekt "Gender Impact Assessment im Bereich Strahlenschutz und Umwelt" um die Entwicklung einer GIA-Checkliste am Beispiel der Novellierung der Strahlenschutzverordnung und deren Erprobung am Beispiel des Umweltzeichens 'Blauer Engel', so standen in diesem Projekt die Vorbereitung der organisatorisch-institutionellen Verankerung des GIA  im Vordergrund. Daneben wurde die GIA-Checkliste an zwei weiteren Maßnahmen des BMU – nämlich den Rechtsetzungsvorhaben der Neufassung des Umweltinformationsgesetzes und der Novellierung des Umweltstatistikgesetzes – angewendet. Im Rahmen der Anwendung der GIA-Checkliste auf die Neufassung des Umweltinformationsgesetzes (UIG) wurde eine Recherche zur Nutzung des UIG (pdf-file, 170 kb) durchgeführt, deren Ergebnisse veröffentlicht sind.

Optimierung der GIA-Checkliste

Ziel dieser praktischen Anwendungen war die GIA-Checkliste zu optimieren – und dabei selbstverständlich ein Mehr an Gleichstellung der Geschlechter in die beiden Gesetze einzubringen. Konkret wurden die Prüfschritte und einzelne Fragen der GIA-Checkliste auf ihre Passgenauigkeit für die praktische Arbeit im BMU geprüft sowie der Bedarf an Hilfsmitteln (bspw. ExpertInnen- und Verbändelisten sowie -datenbanken, Literaturübersichten) identifiziert und für das Themen- und Aufgabenspektrum des BMU entwickelt.
Bei der Entwicklung eines Verfahrens zur organisatorisch-institutionellen Verankerung des GIA sowie des Gender Mainstreaming insgesamt wurden Fragen zur Festlegung von Verantwortlichkeiten und zur Gestaltung von Kontroll- und Unterstützungsmöglichkeiten bearbeitet. In das Verfahren gingen Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem BMU sowie aus anderen Bundesministerien ein. Ziel ist die Entwickelt wurde ein schlüssiges Verankerungsmodell für das BMU.

Die Erkenntnisse und Ergebnisse wurden kontinuierlich in die Interministerielle Arbeitsgruppe (IMA) Gender Mainstreaming eingespeist und im März 2004 im Rahmen der Fachtagung "Perspektiven des Gender Mainstreaming im Umweltbereich" einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.