Erprobungsbericht 2,6 MB pdf-file
Schultz, I./D. Hummel/D. Hayn/C. Empacher (2001): Gender in Research - Gender Impact Assessment of the specific programmes of the Fifth Framework Programme: ENVIRONMENT AND SUSTAINABLE DEVELOPMENT SUB-PROGRAMME, Final Report, Brussels, Abstract ISOE-Literaturshop
Den im Projekt entwickelten GIA-Prototyp (pdf-file, 190 kb) können Sie herunterladen.
Abschlussbericht (pdf-file, 254 kb)
Zusammenfassung des Abschlussberichtes (pdf-file, 81,5 kb)
Summary of the final report (pdf-file,
89 kb)
Erprobungsbericht: Doris Hayn / Irmgard Schultz (2002) Genderaspekte bei der Vergabe des Umweltzeichens Blauer Engel am Beispiel von Multifunktionsgeräten der Bürokommunikation im Auftrag des BMU. Mit einer Expertise von: Dr. Anja Ruf Frankfurt/Main, September 2002 (pdf-file 2,6 MB)
Doris Hayn "Ein Gender Impact für die Umweltpolitik" (pdf-file, 73 kb, Foliensatz zum Vortrag, pdf-file, 106 kb). Im Rahmen des LIFE - Kongress "Geschlechterverhältnisse, Umwelt und nachhaltige Entwicklung. Beiträge zum Gender Mainstreaming", 23.-24.4.2002 in Berlin.
Doris Hayn "Die Entwicklung eines Gender Impact Assessment für den Umweltbereich" (pdf-file, 145 kb) im Rahmen der Tagung Die Praxis des Gender Mainstreaming – Europäische Beispiele. 29. Januar 2002, Frankfurt am Main
Dr. Doris Hayn
und
Dr. Irmgard Schultz
Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
06/01-10/02
abgeschlossen
In der Erprobungsphase wurde der entwickelte Prototyp im Bereich produktbezogener Umweltschutz an der Maßnahme "Vergabe des Umweltzeichens Blauer Engel an die Produktgruppe Multifunktionsgeräte der Bürokommunikation" (integrierte Drucker, Kopierer, Scanner etc.) getestet. Die Ermittlung der Genderrelevanz dieser Maßnahme (Vorprüfung) führte zum Ergebnis, dass ein GIA durchzuführen ist, da eine Genderrelevanz nicht ausgeschlossen werden kann. Recherchen zeigten, dass sowohl für das Ver-gabeverfahren des Blauen Engels als auch für das Produkt Büro-Multifunktionsgeräte Nutzungsphase und Nutzungsaspekte als genderrelevant anzusehen sind.
Bei Multifunktionsgeräten bezieht sich die Berücksichtigung von Genderaspekten vorrangig auf die Nutzungsphase, wobei Nutzungsfunktion ebenso wie -ort und -kontext zu berücksichtigen sind: es geht also nicht nur um die Nutzung in geregelten Arbeitsverhältnissen in Unternehmen oder im öffentlichen Sektor, sondern auch um die Anwendung für Arbeits- und Privatzwecke im häuslichen Bereich. Insgesamt zeigen Nutzerinnenbefragung sowie Interviews mit Herstellern, Vertretern des Handels und Service-Anbietern drei Komplexe, die durch genderrelevante Aspekte gekennzeichnet sind: Gesundheit, Bedienungsanleitungen und Technischer Support und Werbung/Marketing.
Möglichkeiten der Integration von Genderaspekten in das Vergabeverfahren des Umweltzeichens Blauer Engel beziehen sich erstens auf die Frage der Geschlechter-Zusammensetzung (Gender Composition) der am Verfahren beteiligten Gremien und zweitens auf die Angaben zur Produktgruppe (Differenzierung in Anwendungsbereich Haushalt/Privatbereich, Anwendung in öffentlichen und privatwirtschaftlichen Unternehmen und Anwendung sowohl in öffentlichen und privatwirtschaftlichen Unternehmen als auch im Haushalt/Privatbereich) sowie auf die Vergabekriterien Schadstoffemissionen/Grenzwerte (Berücksichtigung der besonderen Arbeitssituation im Haus-halt/Privatbereich) und Gesundheit (Spezifizierung hinsichtlich von Frauen-, Kinder- und Altengesundheit). Ein weiterer Ansatzpunkt für die Erreichung einer positiven Ziele-Allianz zwischen Umweltschutz und Genderaspekten ist das Marketing für den Blauen Engel (Berücksichtigung von Zielgruppen in ihren geschlechtsspezifischen und anderen sozialen Differenzierungen bei der Kommunikation des Umweltzeichens).
Zur Zeit prüft die Jury Umweltzeichen, inwieweit sie die, in der Bewertung dieses GIAs enthaltenen Empfehlungen, aufnehmen kann.
Ausführliche Informationen gibt es im Erprobungsbericht, den Sie sich als 2,6 MB pdf-file herunterladen können.