Bereichsbild Wasser und nachhaltige Umweltplanung: ein Wasserhahn, Absperrventil

Wasser und nachhaltige Umweltplanung

 

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Projekt

Integriertes Wasserressourcen-Management im nördlichen Namibia – Cuvelai-Basin (CuveWaters)

Leitung:

PD Dr. Thomas Kluge

Projektkoordination:

Jenny Eisold

Bearbeitung im ISOE:

PD Dr. Thomas Kluge
Jenny Eisold
Dr. Jutta Deffner
Dr. Stefan Liehr
Dr. Alexandra Lux
Dr. Julia Röhrig

Kooperation:

Technische Universität Darmstadt (Institut WAR)

F&E Partner:

Desert Research Foundation of Namibia (DRFN)

Förderung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Logo des BMBFs

Laufzeit:

11/2006-06/2012

Gemeinsame Projektwebseite:

http://www.cuvewaters.net

Assoziiertes Projekt:

Integrierte Wasserressourcen-Management (IWRM)

CuveWaters - Integriertes Wasserressourcen-Management im nördlichen Namibia – Cuvelai-Delta 

Ziel und Ansatz - Untersuchungsgebiet - Transdisziplinäre Prozesse - wissenschaftliche Projektbausteine - Integrative Prozesse - Publikationen

Zielstellung und Forschungsansatz

Im südlichen Afrika leben 288 Millionen Menschen ohne sauberes Trinkwasser. Besonders Namibia, als trockenster Staat der Sub-Sahara, ist von Wassermangel und den Folgen des Klimawandels betroffen. Im nordnamibischen Cuvelai-Etosha Basin (Untersuchungsgebiet)  leiten wir das internationale Forschungsprojekt CuveWaters, an dem zahlreiche deutsche und namibische Kooperationspartner beteiligt sind. Das Ziel ist, mit Hilfe eines integrierten Wasserressourcen-Managements (IWRM) innovative und regional angepasste Lösungen zu entwickeln, um die Menschen nachhaltig mit Wasser zu versorgen. Die Bevölkerung soll so bessere Lebensbedingungen erhalten und die Möglichkeit, sich dem Klimawandel anzupassen. Die Technologien wurden von deutschen Industriepartnern in enger Zusammenarbeit mit den Nutzern vor Ort entwickelt. Im Juni 2009 begann die Implementierungsphase, in der die Pilotanlagen aufgebaut werden. Der Hightech-Strategie der Bundesregierung folgend, sollen die Technologien anschließend auch in andere Trockenregionen exportiert und dort angewendet werden.  

Forschungsansatz

Um die Lebensbedingungen der Bevölkerung im Cuvelai-Etosha-Basin durch innovative und angepasste Wassertechnologien zu verbessern, arbeitet das internationale Forschungsprojekt CuveWaters mit einem IWRM-Konzept für die Region. In CuveWaters soll Wasser in einem so genannten Multi-Ressourcen-Mix genutzt werden. Das bedeutet, dass lokales Wasser in unterschiedlicher Qualität für verschiedene Zwecke verwendet wird. Zum Beispiel in hoher Qualität als Trinkwasser, in niedriger, um Gärten zu bewässern. Die entwickelten Technologien dienen dazu, das Wasser zu gewinnen oder aufzubereiten. Beispielsweise wird eine dezentrale Abwasserreinigung eingesetzt, bei der gleichzeitig Biogas gewonnen und Wasser zur Bewässerung wiederverwertet wird. Außerdem werden Anlagen genutzt, um Regenwasser zu sammeln, solarbetrieben Grundwasser zu entsalzen oder künstlich anzureichern. So sollen die Sicherheit und die Qualität der Wasserversorgung für die Bevölkerung verbessert und Impulse für die regionalökonomische Entwicklung gegeben werden. Das bedeutet, Wasser bereit zu stellen und gleichzeitig einen effizienten Umgang damit zu unterstützen.

Projekt Cuve Multiressourcen Mix

 

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