Bereichsbild Mobilität und Lebensstilanalysen: Bildausschnitt unscharfe Joggerbeine

Mobilität und Lebensstilanalysen

 

 

 

Bericht

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Projektleitung:

Dr. Konrad Götz

Projektmitarbeit:

Dr. Konrad Götz
Bärbel Birzle-Harder
Bente Zahl (bis Ende 2003)

Forschungspartner:

econcept, Ursula Tischner, Agentur für Ökologie und Designberatung, Kön
Klaus Novy Institut, Köln

Praxispartner:

Baufritz, Erkheim
energie bau köln
newcraft, Köln
combinaat, Aachen

Förderung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung


Laufzeit:

09/2002 – 06/2005
abgeschlossen

ecobiente – Nachhaltige Güter erfolgreicher gestalten

Nachhaltige Güter erfolgreicher gestalten

Wie müssen Produkte und Angebote im Bereich Bauen und Wohnen gestaltet sein, um einerseits hohen Designansprüchen zu genügen und andererseits zielgruppenadäquat und ökologisch sinnvoll zu sein? Das Projektteam des Vorhabens "ecobiente" hat Unternehmen aus den Branchen Bauen und Wohnen dabei begleitet, diese Kriterien bei der Produktentwicklung zu berücksichtigen. Neben Leitfäden, Checklisten und Workshops zur angemessenen Zielgruppenansprache erhielten die beteiligten Unternehmen auch die Aufgabe, Produktentwürfe in Form von Prototypen zu erstellen. Diese wurden abschließend vom ISOE auf ihre Attraktivität für potenzielle Zielgruppen empirisch getestet. Auf Basis der qualitativen Befunde wurde ein Zielgruppenmodell im Markt für nachhaltiges Bauen und Wohnen entwickelt, das für Praxisakteure eine wichtige Grundlage zur Produktentwicklung und Kundenansprache darstellt.

Beteiligte Unternehmen:

Zielgruppen besser verstehen, neue Zielgruppen ansprechen

In der ersten Projektphase wurde ein Leitfaden entworfen, der den Unternehmen grundsätzliche Kenntnisse über Produktsprache und Zielgruppenmodelle vermittelt. Mit Hilfe von Checklisten und Workshops ging es für die beteiligten Unternehmen darum, ihre bisherigen Zielgruppen zu verstehen und zu beschreiben, um, in einem weiteren Schritt, die Richtung für eine künftige Zielgruppenansprache zu ermitteln.

In der zweiten Projektphase hatten alle Projektpartner die Aufgabe, Produktentwürfe in Form von Prototypen zu erstellen. Der Firma Baufritz gelang es, bereits Anfang 2004 Entwürfe für neue Häuser zu erstellen, die so gestaltet sind, dass damit neue Zielgruppen angesprochen werden können. Die Hausmodelle wurden im Januar 2004 auf der Möbelmesse in Köln ausgestellt – das ISOE führte mit Gästen der Möbelmesse qualitative Interviews zur Attraktivität durch. In der darauf folgenden empirischen Phase wurde dann eine weitere Gruppe bauwilliger, potentieller Interessenten für ökologische Holzhäuser befragt.

Zielgruppenmodell für den Bereich Bauen und Wohnen

Sämtliche Produktentwürfe (Häuser, Möbel) der Praxispartner wurden abschließend empirisch getestet. Auch der Internetauftritt und das gesamte Corporate Design wurde hinsichtlich Attraktivität und Akzeptanz in der Zielgruppe untersucht und die Ergebnisse den Praxispartnern präsentiert. Bei der Firma Baufritz z.B. sind die Empfehlungen hinsichtlich des Internetauftritts unmittelbar umgesetzt worden: http://www.baufritz.de. Das ISOE hat – auf Basis der qualitativen Befunde – ein Zielgruppenmodell für das Produktdesign im Bereich ökologisches Bauen und Wohnen entwickelt. Dieses stellt für die Praxisakteure eine wichtige Grundlage zur Produktentwicklung und Kundenansprache dar. Im Juni 2005 präsentierte das Projekt seine Forschungsergebnisse Praxispartnern sowie Experten aus den Bereichen Design, Unternehmensführung, Kommunikation und Trendforschung im DesignCenter Stuttgart.

Der Zwischenbericht des Projektes steht zum Download zur Verfügung.