Wasser und nachhaltige Umweltplanung

Felmeden,
Jörg et al. (2010): Öko-Effizienz kommunaler Wasser-Infrastrukturen.
Bilanzierung und Bewertung bestehender und alternativer Systeme.
Networks-Paper Heft 26
netWORKS 2 - Transformationsmanagement für eine nachhaltige Wasserwirtschaft. Kommunalbeispiele für eine zukunftsfähige Wasser- und Abwasserentsorgungsinfrastruktur
Jörg Felmeden
PD Dr. Thomas Kluge
Dr. Engelbert Schramm
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), Berlin;
BTU
Cottbus/Lehrstuhl für Stadttechnik;
IWW
Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung, Mühlheim/Ruhr;
Arbeitsgruppe für regionale
Struktur- und Umweltforschung (ARSU), Oldenburg
Cooperative –
Infrastruktur und Umwelt Darmstadt-Weimar
Bielefeld, Essen, Chemnitz, Cottbus, Hamburg, Schwerin
07/2007 – 12/2009
Förderung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung

Förderschwerpunkt
Sozial-ökologische Forschung

Kluge, Thomas/Jens Libbe/Engelbert Schramm/Nadine Staben (2009): Konzeptionelle Überlegungen und technische Möglichkeiten der Transformation der Siedlungswasserwirtschaft. Eine Zwischenbilanz des Forschungsverbundes netWORKS. gwf/Wasser Abwasser (im Erscheinen)
Scheele, Ulrich/Jens Libbe/Engelbert Schramm (2008): Transformation städtischer Wasser-Infrastrukturen: Internationale Erfahrungen. netWORKS-Papers, H. 25. Forschungsverbund netWORKS. Berlin: Dt. Inst. für Urbanistik
Kluge, Thomas/Jens Libbe (Hg.)
(2006): Transformation netzgebundener Infrastruktur. Strategien für Kommunen am
Beispiel Wasser. DIFU-Beiträge zur Stadtforschung, Bd. 45. Berlin: DIFU
Demographischer Wandel und Klimaänderung stellen bewährte Planungsregeln der Siedlungswasserwirtschaft in Frage. Bereits heute ist in manchen Regionen Deutschlands die Wasser-Infrastruktur nicht ausgelastet. Auch steigende Energiepreise können den Betrieb der Anlagen und Netze unwirtschaftlich machen. Die Kommunen, die rechtlich für die Wasserver- und -entsorgung verantwortlich sind, stehen vor grundlegenden Entscheidungen. Der Forschungsverbund netWORKS unterstützt bei grundlegenden Entscheidungen zu Planung und Investitionen und ermitteln Alternativen zu konventionellen Systemen. Ende 2009 wird eine Arbeitshilfe vorgelegt, die den Kommunen die komplexen Entscheidungen vereinfachen sollen.
Die kommunale Wasserwirtschaft beruht auf einem lange gewachsenen, zentralen System von Netzen und Anlagen. Dabei sind alternative Infrastrukturen durch technische Innovationen inzwischen möglich. Allerdings liegen keine Erfahrungen vor, wie der Übergang von der alten zur neuen Netzstruktur zu bewältigen ist. Der Forschungsverbund netWORKS will Kommunen deshalb bei der nachhaltigen Gestaltung dieser Umbruchsituation unterstützen.
Aufbauend auf einer internationalen Bestandsaufnahme werden Systemalternativen zusammen gestellt. Diese bilden Material für Szenarien. Das ISOE bereitet diese Szenarien vor, führt sie durch und wertet sie aus. Neue Verfahren für das Transformationsmanagement werden mit den beteiligten Beispielkommunen erprobt. Das Handbuch aus dem ersten netWORKS-Projekt ist die methodische Basis dafür.
Die Chancen und Risiken der Alternativen hängen entscheidend von den Investitionskosten ab. Deshalb werden die betriebswirtschaftlichen Kosten für die Kommunen bestimmt. Aufgrund der komplexen Rahmenbedingungen werden darüber hinaus die Kosten auf volkswirtschaftlicher und ressourcenökonomischer Ebene berechnet. Außerdem werden Empfehlungen zum optimalen Einführungszeitpunkt der Systemalternativen ausgesprochen.