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Birzle-Harder Barbara / Jutta Deffner / Der Stromverbrauch im Haushalt ist eine relativ unsichtbare Größe. Wer nur einmal im Jahr eine Stromrechnung erhaelt, kann die Ursache von Verbrauchssteigerungen nicht nachvollziehen. Kurzfristige Rueckmeldungen ueber den Stromverbrauch und die Kosten koennten hier helfen. Doch welche Information benötigen die Konsumentinnen und Konsumenten in den Privathaushalten, um einfach und schnell reagieren zu koennen? Wie muessen Feedback-Instrumente aussehen, damit Nutzer ihr Energiemanagement aktiv gestalten koennen und sie dadurch gegebenenfalls Verbrauchseinsparungen erreichen können? Im Rahmen des Projektes "intelliekon - Nachhaltiger Energiekonsum von Haushalten durch intelligente Zaehler-, Kommunikations- und Tarifsysteme", werden diese Fragestellungen untersucht. Das vorliegende Papier stellt die Ergebnisse einer explorativen Studie zu Strom-Verbrauchsrückmeldung vor. Hierzu wurden qualitative Interviews mit Haushaltskunden geführt. Themen waren einerseits Strom und Energie im Haushalt, andererseits Reaktionen und Auseinandersetzung mit konkreten Feedback-Möglichkeiten. Den Befragten wurden dazu verschiedene Visualisierungen zum Stromverbrauch (Stunden-/Tages/Wochen-Werte) als auch verschiedene Feedback-Medien (Web-Portal, In Home -Display und schriftliche Verbrauchsinformation) vorgelegt. Es lassen sich grundlegende Motivationsmuster erkennen, die aus Sicht der Verbraucherinnen und Verbraucher für ein Feedback sprechen . Es gibt aber auch die Sorge vor möglichen Risiken und - bei einem Teil - Desinteresse. |
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