Übergänge

in eine nachhaltige Entwicklung

02.03.2017

Nachhaltige Mobilitätskultur in Hessen – Öffentliche Diskussionsveranstaltungen zur Verkehrspolitik der Zukunft

Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung für soziale Teilhabe sowie für wirtschaftliche Entwicklung. Gleichzeitig muss Mobilität möglichst ökologisch gestaltet werden. Die bestehende Verkehrsinfrastruktur ist jedoch stark auf das Auto fokussiert – entsprechend sind in den letzten Jahren die Lärmpegel und der CO2-Ausstoß stark gestiegen, während die Aufenthaltsqualität durch zu viel Verkehr sinkt. Im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung hat das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung mit Partnern eine Konzeptstudie für eine nachhaltige Mobilitätsstrategie am Beispiel Hessens erarbeitet. Sie wird der Öffentlichkeit jetzt in Diskussionsveranstaltungen in Frankfurt, Marburg und Kassel vorgestellt.


Dass eine Transformation des Mobilitäts- und Verkehrssektors dringend nötig ist, gilt als sicher. Strittig ist jedoch, wie dies im Sinne einer umfassenden Nachhaltigkeitspolitik umgesetzt werden kann. Wenn es darum geht, soziale Teilhabe durch Mobilität mit einem erfolgreichen Klima- und Ressourcenschutz zu verbinden und dabei auch Beschäftigung und Wohlstand zu sichern, bietet sich Hessen als Beispiel für eine ganzheitliche Betrachtung geradezu an. Denn Hessen bietet typische Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Potenziale für die Gestaltung einer nachhaltigen Mobilitätskultur.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung haben gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) und dem Planungsbüro Steteplanung im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung in einem diskursiven Prozess erarbeitet, wie der Weg hin zu einer nachhaltigen Mobilität für alle aussehen kann. Die Studie „Nachhaltige Mobilitätskultur in Hessen gestalten – Konzept für eine Mobilitätsstrategie“ wird der Öffentlichkeit in drei Veranstaltungen in Hessen vorgestellt.  

Die ISOE-AutorInnen der Studie, Jutta Deffner und Konrad Götz, nehmen an den Veranstaltungen in Frankfurt, Marburg und Kassel teil. Als Podiumsgast wird zudem Thorsten Schäfer-Gümbel, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, anwesend sein. Für die Teilnahme an den Diskussionsveranstaltungen sind Anmeldungen erbeten. Die Studie ist ab dem 9. März 2017 elektronisch abrufbar und liegt bei den Veranstaltungsterminen aus.

Termine:

  • Donnerstag, 9. März 2017, 18.00 Uhr, Frankfurt, Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt
    Anmeldung Frankfurt
  • Montag, 13. März 2017, 18.00 Uhr, Marburg, TTZ Marburg, Software Center 3, 35037 Marburg
    Anmeldung Marburg
  • Montag, 20. März 2017, 19.00 Uhr, Kassel, Haus der Kirche, Wilhelmshöher Allee 330, 34131 Kassel
    Anmeldung Kassel

Weiter empfehlen:

Ansprechpartnerinnen

Nicola Schuldt-Baumgart

Nicola Schuldt-Baumgart
Leitung Wissenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 069 707 6919-30
schuldt-baumgart(at)isoe.de

Melanie Neugart
Referentin Wissenskommunikation, Medienkontakt
Tel. 069 707 6919-51
neugart(at)isoe.de

Newsletter abonnieren