Übergänge

in eine nachhaltige Entwicklung

23.05.2017

Werkstattbericht Zukunftsstadt: Podiumsgespräche zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung

In Parks wachsen nicht nur Blumen, sondern auch Obst und Gemüse – zu ernten für jeden. Klimaneutrale Roboter-Autos ohne Fahrer erleichtern Pendlern den Weg in die Stadt, und deren Bewohner haben sich längst in ganz neuen Wohnformen eingelebt. Der Alltag in den Städten wird sich nach Einschätzung von Forschern weiter verändern. Schon heute lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Lebenswert gestaltete Städte sind daher eine wichtige Voraussetzung, um die international vereinbarten globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen umzusetzen. Mögliche Lösungen können dabei je nach Stadt und Stadtgesellschaft sehr unterschiedlich sein. Wie Städte der Zukunft aussehen können, wird im Rahmen der Bürger-Universität in der zweiteiligen Reihe „Werkstattbericht Zukunftsstadt“ diskutiert.


Laubengang-Modell

Am Donnerstag, den 1. Juni 2017, um 18.30 Uhr, sprechen Julia Hofstetter (Bau- und Wohngenossenschaft Kraftwerk 1, Zürich) und Dr. Jutta Deffner (ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung) über aktuelle Initiativen für innovative Wohnformen. Häufig verbinden sie soziale Motive mit dem Wunsch nach umweltfreundlicher Mobilität sowie Energie- und Ressourceneffizienz. Zudem spielen soziale Innovationen, wie gemeinschaftlich genutzte Angebote und Räume und zukunftsweisende Planungsgrundsätze bei der Umsetzung der neuen Wohnformen eine wichtige Rolle.

Vor allem die Fragen, unter welchen Voraussetzungen diese gemeinschaftlich genutzten Angebote entstehen, welchen Nutzen sie für die Bewohner und die Nachbarschaft haben und was diese Trends und Entwicklungen für eine Stadt wie Frankfurt bedeuten können, sind für die Diskussion zentral. Moderiert wird das Podiumsgespräch von Dr. Konrad Götz, Lebensstil- und Mobilitätsexperte am ISOE.

Podiumsgespräch „Zukunft der Stadt: Neue Wohnformen als Beitrag einer nachhaltigen Stadtentwicklung?“
Donnerstag, 1. Juni 2017, 18.30 Uhr
Museum Angewandte Kunst, Frankfurt

Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Der Eintritt in die Ausstellungen ist im Preis nicht enthalten. Keine Anmeldung erforderlich.


Das Podiumsgespräch ist Teil der Bürger-Universität, einem Veranstaltungsformat der Goethe-Universität Frankfurt. Die zweite Veranstaltung des ISOE in der Reihe „Werkstattbericht Zukunftsstadt“ findet am 22. Juni 2017 im PIER F – Zukunftshafen Frankfurt zum Thema „Zukunft der Stadt – 200 Jahre Fahrrad und voll im Trend?“ statt.


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Ansprechpartnerinnen

Nicola Schuldt-Baumgart

Nicola Schuldt-Baumgart
Leitung Wissenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 069 707 6919-30
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Melanie Neugart
Referentin Wissenskommunikation, Medienkontakt
Tel. 069 707 6919-51
neugart(at)isoe.de

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