Nachhaltigkeitsmanagement

ISOE-Nachhaltigkeitsbericht erschienen

Energiesparmaßnahmen in den Büros, papierarmes Arbeiten und Geschäftsreisen vorzugsweise mit der Bahn: Das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung achtet seit seiner Gründung 1989 darauf, Nachhaltigkeit auch im Arbeitsalltag umzusetzen. Der Nachhaltigkeitsbericht 2018/19 zeigt unsere aktuelle Bilanz mit Blick auf Umwelt, Klima, Ressourcen und Soziales und thematisiert zugleich die wachsenden Herausforderungen eines umfassenden Nachhaltigkeitsmanagements.

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Außenansicht des ISOE (Foto: Jürgen Mai)
Außenansicht des ISOE (Foto: Jürgen Mai)

Eine Herausforderung stellt das stetige personelle Wachstum des ISOE dar. Vor dreißig Jahren von fünf Wissenschaftler*innen gegründet, arbeiten im Jubiläumsjahr mehr als 60 Kolleginnen und Kollegen in den Büroräumen in der Hamburger Allee. Zwangsläufig steigen damit auch Verbräuche an. Umso erfreulicher ist es, dass zahlreiche Maßnahmen dazu geführt haben, dass das ISOE seinen Stromverbrauch gegenüber dem Jahr 2013 um mehr als 4.000 kWh im Jahr 2017 senken konnte. Das entspricht einer Reduktion an CO2-Emissionen von 16 auf 11 Tonnen. Dazu haben das energieeffiziente IT-System, der Tausch älterer Servergenerationen und das Beleuchtungskonzept wesentlich beigetragen. Die technischen Möglichkeiten zur Einsparung von Ressourcen hat das ISOE in den letzten Jahren jedoch größtenteils ausgereizt. Daher wurde beim Energie- und Ressourcensparen ein noch stärkerer Fokus auf die Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeitenden gelegt. 

Ein nachhaltiges Arbeitsleben ermöglichen

Wesentlich für die Zukunftsfähigkeit des Instituts sind ein ausgewogenes Verhältnis von Berufs- und Privatleben sowie die Gesundheit der Mitarbeiter*innen. Das ISOE bietet zum Beispiel Workshops zur Stressbewältigung und Unterstützung für eine gesunde und nachhaltige Fortbewegung an. Seit Jahresbeginn 2019 können alle interessierten Kolleg*innen ein Dienstrad leasen. Bereits über die Hälfte der Mitarbeitenden kommt mit dem Rad zur Arbeit. Längere Dienstreisen innerhalb Europas werden mit der Bahn zurückgelegt, dafür erhalten alle wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen eine Bahncard.

Auch bei der Beschaffung von Sach- und Lebensmitteln achtet das ISOE auf einschlägige Ökolabel. Relevant sind Herstellung, regionaler Bezug, Langlebigkeit und bei Geräten der Energieverbrauch. Bevorzugt werden Produkte mit der Kennzeichnung „Blauer Engel“. Wo immer möglich, werden gebrauchte Gegenstände genutzt. Das gilt etwa für Möbel, aber auch Büromaterial. So wurden im Rahmen eines internen Projekts Aktenbestände, die für das Archiv vorgesehen waren, gesichtet, um Hüllen und Ordner wiederzuverwenden. 

Ökoprofit-Betrieb seit 2012

Das ISOE lässt sich seit 2012 über die Ökoprofit-Initiative zertifizieren. Dieses „Ökologische Projekt Für Integrierte Umwelt-Technik“ unterstützt und vernetzt regionale Unternehmen, die sich für die Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes engagieren. Für die Auszeichnung werden Energie-, Wasserverbrauch und Abfallaufkommen gemessen sowie umweltrechtliche und organisatorische Standards bewertet. 

Das ISOE publiziert seinen Nachhaltigkeitsbericht im Zweijahresturnus. Die Berichterstattung wird sich künftig an den Standards der Global Reporting Initiative (GRI) orientieren, ein international anerkannter Qualitätsmaßstab für Unternehmensverantwortung. 

Zum Nachhaltigkeitsbericht des ISOE 2018/19
 

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