Das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung gehört zu den führenden außeruniversitären Instituten der Nachhaltigkeitsforschung mit Sitz in Frankfurt am Main. Seit 30 Jahren entwickelt das Institut sozial-ökologische Konzepte und wissenschaftsbasierte Entscheidungsgrundlagen für Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Das ISOE trägt damit zu einer nachhaltigen Entwicklung bei und setzt Impulse für eine kritische und nachhaltige Wissenschaft. Unsere Arbeit wird sowohl durch nationale und internationale öffentliche Einrichtungen, als auch private Unternehmen finanziert.

In Zusammenarbeit mit der Goethe-Universität Frankfurt (GU), der Universität Koblenz-Landau (UKL) und der Universität Trier (TU) sucht das ISOE Kandidat*innen für

4 Doktorand*innenstellen in 
Hydrologie, Humangeographie, 
Europäischer Ethnologie und Ökologie

(65 %, 4,25 Jahre, Einstellung ab 01.11.2020, 
Vergütung in Anlehnung an die Tarife des öffentlichen Dienstes (TV-H/TV-L/TVöD/TV-G-U))

in der Nachwuchsgruppe

REGULATE
Regulation of Groundwater in Telecoupled Social-Ecological Systems

Die Nachwuchsgruppe wird die aktuellen Herausforderungen im Umgang mit der "verborgenen Ressource" Grundwasser in Europa vor dem Hintergrund ökologischer und gesellschaftlicher Rückkopplungen (Telekopplungen) untersuchen. Die Dynamiken der Grundwasserquantität und
-qualität, die zu Umweltrisiken wie Dürren und Verschmutzung und damit verbundenen gesellschaftlichen Konflikten und institutionellen Rahmenbedingungen führen, werden aus natur- und sozialwissenschaftlicher Sicht sowie aus der Sicht von Stakeholdern auf europäischer und lokaler Ebene untersucht. Wir suchen vier Doktorand*innen zum Aufbau eines Teams, das innovative Wege entwickelt, Grundwasser in Europa zu denken, zu untersuchen und zu regulieren. 

Die vier Doktorandenstellen werden die Möglichkeit zu disziplinärer Forschung und Qualifizierung bieten, während diese Einzelprojekte unter dem übergreifenden Forschungsthema "telegekoppelte sozial-ökologische Systeme" integriert werden sollen. Alle Mitglieder der Gruppe werden an gemeinsamen Forschungsfragen zur sozial-ökologischen Regulierung des Grundwassers in Europa arbeiten. Die ersten sechs Monate dienen der Konkretisierung der eigenen Forschungsfragen und der Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses des übergreifenden Forschungsziels, der disziplinären Perspektiven, der interdisziplinären Teamarbeit und der transdisziplinären Zusammenarbeit mit Stakeholdern.

Die Nachwuchsgruppe wird von Dr. Fanny Frick-Trzebitzky und Dr. Robert Lütkemeier geleitet und ist am ISOE in Frankfurt angesiedelt, mit GU, UKL und TU als Partnerinstitutionen. Sie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA) gefördert. Alle Stellenangebote stehen unter Vorbehalt der Förderbewilligung durch das BMBF.

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