Frankfurter Bürger-Universität

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Darf’s ein bisschen weniger sein? (Un-)Verpackt konsumieren

zero waste shopping kit with cotton bags and glass jars (maramorosz/AdobeStock)
zero waste shopping kit with cotton bags and glass jars (maramorosz/AdobeStock)

In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich das Aufkommen an Plastikverpackungen in Deutschland verdoppelt. Ein Großteil entfällt auf die Verpackung von Lebensmitteln mit 25 kg pro Kopf und Jahr. Verantwortlich für diese Entwicklung sind u.a. der „Food-to-go“-Trend sowie die wachsende Zahl an Single- und Zwei-Personen-Haushalten. Hinzu kommt: Auch Transport, Lagerung und Handel von Lebensmitteln werden immer verpackungsintensiver. Tragfähige Lösungen liegen nicht auf der Hand. Vielmehr ist eine detaillierte Analyse der Ursachen der Verpackungsflut wichtig. Gefordert sind Hersteller, Handel und Verbraucher*innen gleichermaßen, aber auch die Politik. Im Rahmen unseres Podiumsgespräches wollen wir mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, dem Handel und der Lebensmittelindustrie über Wege aus der Verpackungsflut sprechen. Wir wollen aufzeigen, wo Hinderungsgründe liegen, welche Alternativen es gibt, und wir wollen Beispiele vorstellen, die zeigen, was Verbraucher*innen in ihrem Alltag selbst tun können. 

Datum: 16. Mai 2019, 19:00 Uhr 

Ort: ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung, Hamburger Allee 45 (Gebäude E), 60486 Frankfurt am Main

Podium: Jenny Fuhrmann (gramm.genau GmbH), Lukas Sattlegger (ISOE), Dr. Isabell Schmidt (IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.), Rainer Würz (tegut... gute Lebensmittel GmbH & Co. KG)

Moderation: Dr. Michael Braun (Journalist) 

Eintritt: Die Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten unter

Veranstalter: ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung im Rahmen der Frankfurter Bürger-Universität

Veranstaltungsflyer

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