Übergänge

in eine nachhaltige Entwicklung

Gleiches Recht für Alle? Herausforderungen auf dem Weg aus der Wasserkrise

Eine nachhaltige Wasser- und Sanitärversorgung steht auf der Agenda 2030 der Vereinten Nationen weit oben. Der Handlungsdruck ist groß. Denn schon heute haben über 660 Millionen Menschen keinen täglichen Zugang zu sauberem Wasser und 2,4 Milliarden keine hygienischen Toilettenanlagen. 800 Kinder unter fünf Jahren sterben jeden Tag an vermeidbaren Krankheiten durch verschmutztes Wasser. Tendenz steigend. Zudem zeichnet sich ab, dass der Klimawandel den Druck auf die Ressource Wasser noch verstärken wird. Wie konkrete Wege aus der Wasserkrise aussehen und welche Herausforderungen dabei zu meistern sind, diskutieren Expert*innen der Entwicklungszusammenarbeit gemeinsam mit Wissenschaftler*innen aus dem ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung.

Es diskutieren: Dr. Fanny Frick-Trebitzky (ISOE),  Dr. Johanna Kramm (ISOE), Thomas Gebauer (medico international), und Regina Rossmann (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit - GIZ) 

Moderation: Rolf Obertreis (Journalist Tagesspiegel u.a.)

Zeit: Dienstag, 27. November 2018, 19:00–21:00 Uhr

Ort: medico international, Lindleystraße 15, 60314 Frankfurt am Main

Veranstalter: ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung in Zusammenarbeit mit medico international

Die Veranstaltung findet im Rahmen des 50jährigen Jubiläums statt, das die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international im Jahr 2018 mit Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Lesungen und Musikveranstaltungen begeht. 1968 gegründet leistet medico international Hilfe für Menschen in Not und streitet für das Recht auf Gesundheit. "Gleiches Recht für Alle" findet in Kooperation mit dem ISOE, das seit fast 30 Jahren Strategien für eine nachhaltige Wasserversorgung entwickelt, im neuen medico-Haus im Frankfurter Osthafenviertel statt.

Institutsbericht 2017

Institutsbericht 2017
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