Übergänge

in eine nachhaltige Entwicklung

Wandel gestalten, Wandel begleiten: Wissenschaft und Kommunikation

Das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft befindet sich im Umbruch. Für die Bewältigung der Probleme, die die Transformation in eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung aufwerfen, soll Wissenschaft heute nicht nur methodisch gesichertes, sondern auch direkt anwendbares Wissen bereitstellen. Statt eines Nebeneinanders der Forschungsdisziplinen wird ein inter- und transdisziplinärer Zugang vonseiten der Wissenschaft gefordert. Vor diesem Hintergrund stellt das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung gemeinsam mit der Schader-Stiftung im Zuge einer zweitägigen Veranstaltung am 16. und 17. Januar 2019 die Frage, welchen Beitrag eine kritische Wissenschaft für eine erfolgreiche Gestaltung des Wandels zu mehr Nachhaltgkeit leisten kann und welche Rolle die Kommunikation hierbei spielt.

Mittwoch, der 16. Januar 2019
Öffentliche Abendveranstaltung

17:00 Uhr Begrüßung
Alexander Gemeinhardt, Schader-Stiftung

17:15 Uhr Keynote: Kritische Transdisziplinarität und die Frage der Transformation
Thomas Jahn, ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung

17:45 Uhr – 19:00 Uhr Podiumsdiskussion
Thomas Jahn, ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung
Jürgen Mittelstraß, Konstanzer Wissenschaftsforum, Österreichischer Wissenschaftsrat
Patrizia Nanz, Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS Potsdam)
Uwe Schneidewind, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

Moderation:
Caroline Y. Robertson-von Trotha, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale

Donnerstag, der 17. Januar 2019
Fachtagung

10:00 Uhr – 17:00 Uhr Fachtagung Wissenschaft und Kommunikation für eine Nachhaltige Entwicklung

Die Fachtagung am 17. Januar ist der Rolle der Wissenskommunikation gewidmet, die gesellschaftliche Veränderungsprozesse in Richtung Nachhaltigkeit anstoßen und begleiten soll. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie und mit welchen Methoden Wissenschaft kommunizieren muss, damit ihre Erkenntnisse in reale Veränderungsprozesse umgesetzt werden. Die Tagung behandelt in Vorträgen, Werkstattgesprächen und Lunch Talks aktuelle Ansätze und Methoden, Ziele und Grenzen der Wissenskommunikation in Transformationsprozessen. Die Veranstaltung adressiert Wissenschaftskommunikatoren und -kommunikatorinnen, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus der Nachhaltigkeitsforschung sowie Vertreter und Vertreterinnen aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Verbänden, die sich mit Kommunikation und nachhaltiger Entwicklung beschäftigen.

Das ausführliche Programm hierzu finden Sie hier

Anmeldungen zu beiden Veranstaltungen bis spätestens 14. Januar 2019 erbeten Fax: 0 61 51 / 17 59-25, E-Mail: kontakt(at)schader-stiftung.de oder online unter www.schader-stiftung.de/wissenschaft_kommunikation

Institutsbericht 201

Institutsbericht 2018
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