Übergänge

in eine nachhaltige Entwicklung

06.03.2018

Den gesellschaftlichen Wandel gestalten: Die Rolle der Wissenskommunikation

Bei der Gestaltung gesellschaftlicher Veränderungsprozesse spielen Forschung und Wissenschaft eine zentrale Rolle. Damit gewinnen die Fragen an Bedeutung, welches Wissen nötig ist, um Transformationsprozesse zu gestalten, wie dieses Wissen aus der Forschung in die Gesellschaft gelangt und welche gesellschaftlichen Wirkungen Forschung impliziert. In einer vom ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung initiierten Reihe von Werkstattgesprächen wird die noch unspezifische Rolle der Wissenskommunikation mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Gesellschaft und Politik diskutiert.


Wissenskommunikation ist eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Gestaltung von Transformationsprozessen. Dabei ist unstrittig, dass hierfür eine stärkere Öffnung der Wissenschaft vonnöten ist. Aber was genau soll und kann Wissenschaft auf welche Weise kommunizieren, damit ihre Ergebnisse von Politik und Gesellschaft aufgenommen werden? Fragen wie diese werden in einer vierteiligen Reihe von Werkstattgesprächen, die das ISOE gemeinsam mit der Schader-Stiftung in Darmstadt umsetzt, diskutiert. Ziel der Gesprächsreihe ist, die noch nicht hinreichend diskutierte und geklärte Rolle von Wissenskommunikation in Transformationsprozessen präziser zu fassen, ihre neuen Aufgaben zu beschreiben und damit einen Beitrag zu einer erfolgreichen Kommunikation zu gestalten.

Hinter einer solchen erfolgreichen Kommunikation steht eine komplexe Vermittlungsaufgabe. Das ISOE setzt sich mit seiner Wissenskommunikation einerseits dafür ein, dass Wissen, das im Zuge von Forschung entsteht, einer breiten Öffentlichkeit zuglänglich gemacht wird. Das bedeutet, Forschungsergebnisse so aufzubereiten, dass sie in konkrete Alltagspraktiken umgesetzt werden können. Umgekehrt konzentriert sich das ISOE in seiner Wissens-kommunikation aber auch darauf, nichtwissenschaftliche Akteure an der Forschung zu beteiligen. Dabei gilt es, die Wissensbedarfe aus Zivilgesellschaft, aus Politik und Wirtschaft zu erkennen und zu verstehen, um gemeinsame Lernschritte in Richtung Nachhaltigkeit zu ermöglichen. Die Werkstattgespräche nehmen diese Zusammenhänge näher in den Blick.

Auftakt der Werkstattgespräche zur Gestaltung gesellschaftlicher Transformationsprozesse

Die Gesprächsreihe wird in Kooperation mit dem Verbundprojekt „Systeminnovation für Nachhaltige Entwicklung (S:NE) – Transfer als Lernprozess in der Region“ durchgeführt. Mit der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung werden mit dem Projekt die Bestrebungen der Hochschule Darmstadt (h_da) gefördert, in Lehre und Forschung im Bereich der Nachhaltigen Entwicklung eng mit Akteuren aus Wissenschaft und Wirtschaft in der Region zusammenzuarbeiten.

Die Schader-Stiftung unterstützt die h_da als strategische Partnerin in der Zusammenführung bestehender Kooperationen mit politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Akteuren sowie Forschungseinrichtungen in der Region und richtet diese an den Herausforderungen „Nachhaltiger Entwicklung“ aus. Das ISOE begleitet, unterstützt und evaluiert die mit S:NE verbundenen Prozesse und Teilvorhaben gemeinsam mit dem Öko-Institut e.V. (Darmstadt).
Das erste Werkstattgespräch findet am 22. März 2018 in den Räumen der Schader-Stiftung in Darmstadt statt.

Mehr zur den Werkstattgesprächen:
https://www.schader-stiftung.de/themen/gemeinwohl-und-verantwortung/fokus/sne/artikel/werkstattgespraeche-wissenskommunikation-fuer-eine-nachhaltige-entwicklung/


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Ansprechpartnerinnen

Nicola Schuldt-Baumgart

Nicola Schuldt-Baumgart
Leitung Wissenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 069 707 6919-30
schuldt-baumgart(at)isoe.de

Melanie Neugart
Referentin Wissenskommunikation, Medienkontakt
Tel. 069 707 6919-51
neugart(at)isoe.de

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