Übergänge

in eine nachhaltige Entwicklung

Strategische Kooperationen

Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

BiK-F wurde 2008 von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN), der Goethe-Universität Frankfurt und dem ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung gegründet. Das hessische Forschungsförderungsprogramm LOEWE förderte den Aufbau des Forschungszentrums. Nach erfolgreicher Evaluation wurde BiK-F zum 1. Januar 2015 als Teil der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen. Das ISOE ist Kooperationspartner des Forschungszentrums und koordiniert darin den Tätigkeitsschwerpunkt „Ökosystemleistungen und Klima“ und untersucht, welche Folgen der Rückgang an Biodiversität für die Versorgung der Menschen hat. Das ISOE unterstützt das Forschungszentrum und seine Arbeitsgruppen zudem durch konzeptionelle Beiträge zu den Themen Wissenstransfer und -integration sowie bei der Entwicklung und Nutzung transdisziplinärer Arbeitsgrundlagen.

Goethe-Universität Frankfurt

Seit der Gründungszeit des ISOE bestehen enge Kooperationsbeziehungen mit der Goethe-Universität, die sowohl im Bereich der Forschung als auch in der Lehre und Nachwuchsbildung im Laufe der Jahre kontinuierlich ausgebaut wurde. Eine Verdichtung der projektübergreifenden Forschungskooperation erfolgte seit 2003 mit der Gründung des Forschungsnetzwerks MOMUS (Modellierung von Mensch-Umweltbeziehungen). Im Rahmen dieses Netzwerkes wurden bereits mehrere inter- und transdisziplinäre Forschungsvorhaben gemeinsam durchgeführt. Eine enge Zusammenarbeit mit der Goethe-Universität in Forschung und Wissenstransfer besteht auch im Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F). Seit dem Wintersemester 2008 führt das ISOE gemeinsam mit verschiedenen Fachbereichen der Goethe-Universität den interdisziplinären Masterstudiengang „Umweltwissenschaften“ durch. Das ISOE ist dort gemeinsam mit dem Fachbereich Gesellschaftswissenschaften verantwortlich für das Schwerpunktfach „Soziale Ökologie“, in dem Studierenden theoretische und methodische Grundlagen der transdisziplinären sozial-ökologischen Forschung vermittelt werden.

Leuphana Universität Lüneburg

Die Zusammenarbeit mit der Leuphana Universität Lüneburg begann 2011 mit der Einladung des ISOE-Wissenschaftlers Matthias Bergmann als Gastwissenschaftler an die Fakultät ‚Nachhaltigkeit‘. Seitdem werden die am ISOE entwickelten Konzepte und Methoden transdisziplinärer Forschung an die Studierenden der Bachelor- und Masterstudiengänge der Fakultät vermittelt – insbesondere im Rahmen transdisziplinärer Lehr-Forschungsprojekte in Zusammenarbeit mit Praxisakteuren in der Region Lüneburg. Darüber hinaus wurde ein Curriculum für den neuen, für alle Studienfächer offenen Minor-Studiengang ‚Nachhaltigkeitswissenschaften‘ entwickelt, in dem die Vermittlung von Grundlagenwissen in den ersten Semestern mit „forschendem Lernen“ in den Folgesemestern verknüpft wird. Die Kooperation findet zudem Ausdruck in mehreren gemeinsamen Forschungsvorhaben, vor allem zu Grundlagenfragen der Transdisziplinarität.

Hochschule Darmstadt, Institut für Kommunikation und Medien (ikum)

In der transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung trifft Wissenschaft auf die Erfahrungen und das Wissen unterschiedlicher Akteure der Alltagswelt sowie das Fachwissen von Expertinnen aus allen Teilen der Gesellschaft. Wissenschaft muss vor diesem Hintergrund auch in der Kommunikation neue Wege beschreiten, wenn sie Übergänge in eine nachhaltige Entwicklung aufzeigen will. Daher arbeitet das ISOE seit Dezember 2014 mit dem Darmstädter Institut für Kommunikation und Medien (ikum) eng zusammen. Ziel der Kooperation ist unter anderem der Erfahrungsaustausch und die Kompetenzerweiterung in den Bereichen der Nachhaltigkeits- und Wissenschaftskommunikation. Bestandteil der Kooperation ist auch die Beratung der vom ikum initiierten und geleiteten Medienplattform „Grüner Journalismus“ bei Themen wie Wasser, Klima oder Biodiversität. Im Rahmen der Nachwuchsbildung bietet das ISOE den Studierenden des ikum Praktika an sowie die Betreuung von Abschlussarbeiten.

Institutsbericht 2016

Institutsbericht 2016
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