Übergänge

in eine nachhaltige Entwicklung

Mehr als 25 Jahre Forschen für eine nachhaltige Entwicklung

Das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) wurde 1989 in Frankfurt am Main gegründet. Inzwischen können wir auf mehr als 25 Jahre Erfahrung in der transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung aufbauen.
Begonnen hat alles mit der „Forschungsgruppe Soziale Ökologie“, die im Auftrag der Hessischen Landesregierung ein Gutachten zur sozial-ökologischen Forschung in Hessen erarbeitete.

1986

Gründung einer Forschungsgruppe für ein Gutachten zur Sozialen Ökologie im Auftrag der Hessischen Landesregierung

1989

Das Institut nimmt seine Arbeit auf: Erste Projekte für die Stadt Frankfurt und Greenpeace

1992

Beginn der institutionellen Förderung durch das Land Hessen

Modellprojekt Wasserkultur: Entwicklung eines integrierten Konzepts für dezentrale Kreislaufführung und differenzierte Wassernutzung

1994

Positive Begutachtung durch den Wissenschaftsrat

Projekt Stadtverträgliche Mobilität/CITY:mobil. Erstmals wurden Lebensstilforschung, Verkehrsplanung und Stadtentwicklung transdisziplinär verknüpft

1995

Erstes internationales Projekt und Meilenstein in der Sustainability-Debatte: „Sustainability as a Concept in the Social Sciences“ für die UNESCO

Einstieg in die sozial-ökologische Lebensstilforschung

1997

Pilotstudie zum Nachhaltigen Konsum für das Umweltbundesamt (UBA)

1998

Praktische Umsetzung eines integrierten Sanierungskonzepts auf Grundlage des Projekts Nachhaltig Sanieren im Bestand (NASA) für Siedlungen der 60er Jahre

2000

Das ISOE erhält den Schweizer Wissenschaftspreis für hervorragende transdisziplinäre Forschungsprojekte

Umsetzung des vom ISOE erstellten Rahmenkonzepts für den neuen Förderschwerpunkt „Sozial-ökologische Forschung“ (SÖF) des BMBF

Analyse des 5. Forschungsrahmenprogramms der EU unter geschlechtsspezifischen Aspekten (Gender Impact Assessment) im Auftrag der EU-Kommission

2002

Erste Nachwuchsgruppe des ISOE zu Bevölkerungsdynamik und Versorgungssystemen demons, gefördert durch das BMBF

2003

Gründung des Forschungsverbunds „Modellierung von Mensch-Umwelt-Systemen – MOMUS“ gemeinsam mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main

2005

Entwicklung von Qualitätskriterien für eine transdisziplinären Forschung

Entwicklung eines integrierten Prognosemodells für den Wasserbedarf der Metropolenregion Hamburg bis 2030 für die Hamburger Wasserwerke

2006

Buchveröffentlichung „Soziale Ökologie – Grundzüge einer Wissenschaft von den gesellschaftlichen Naturverhältnissen“

Einstieg in die transdisziplinäre Entwicklungsforschung und -zusammenarbeit (Start des Projekts CuveWaters in Namibia)

2008

Gründungspartner im LOEWE Bio­diversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F), seit 2015 als Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) Teil der Leibniz-Gemeinschaft

2009

„Soziale Ökologie“ wird Lehrgebiet im Master-Studiengang Umweltwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main

2011

Gründungsmitglied des Ecornet (Netzwerk führender außeruniversitärer Institute der Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland)

Vertiefung des sozial-ökologischen Zugangs zur Klimaforschung mit den Projekten „Klima­Alltag“ und „micle – Klimawandel, Umweltveränderungen und Migration im Sahel“

2012

Memorandum „Verstehen – Bewerten – Gestalten. Transdisziplinäres Wissen für eine nachhaltige Gesellschaft“ zur Stärkung der sozial-ökologischen Forschung (Mit-Initiator)

2014

Wissenschaftliche Koordination der BMBF-Fördermaßnahme „Umwelt- und gesellschaftsverträgliche Transformation des Energiesystems“ gemeinsam mit dem Öko-Institut e.V.

Das ISOE wird 25 Jahre alt

2016

Start der Nachwuchsgruppe „PlastX – Kunststoffe als systemisches Risiko für sozial-ökologische Versorgungssysteme“ im Förderschwerpunkt „Sozial-ökologische Forschung“ (SÖF) des BMBF

Erneute positive Begutachtung durch den Wissenschaftsrat

Institutsbericht 2016

Institutsbericht 2016
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