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Gender & Environment

 

Projekt:

Zielgruppen- und geschlechtsspezifische Ausgestaltung von verbraucherpolitischen Konzepten

Projektleitung im ISOE:

Dr. Irmgard Schultz

Projektpartner:

Gender-Institut Sachsen-Anhalt

Auftraggeber:

Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt

Laufzeit:

04/2005-12/2005
abgeschlossen

 

Vorträge auf dem - Workshop Verbraucherpolitik mit integrierten Genderaspekten, Gender Institut Sachsen-Anhalt GbR, 2005:

  • Paradigmenwechsel in der Verbraucherpolitik anhand von ausgewählten Beispielen der EU, Bundesebene sowie der Länder Bayern, NRW und Hessen (pdf-file, 152 kb)
  • Strukturelle Bedeutung geschlechtsspezifischer Aspekte in der "neuen Verbraucherpolitik" (pdf-file, 136 kb).

 

Zielgruppen- und geschlechtsspezifische Ausgestaltung von verbraucherpolitischen Konzepten

Die Verbraucherpolitik in der EU wie in Deutschland hat einen Paradigmenwechsel vollzogen und ein neues Leitbild ausgearbeitet. Die Vorstellung eines uninformierten, eher passiven "Verbrauchers" wird abgelöst vom Bild der klugen, gut informierten Verbraucherinnen und Verbraucher. Dies erfordert, Frauen und Männer als Bürgerinnen und Bürger, MarktteilnehmerInnen (WirtschaftsteilnehmerInnen) und Alltagsakteure in den Blick zu nehmen.

Wie die Eigenverantwortung der Konsumentinnen und Konsumenten gefördert werden kann, bedarf bei der Entwicklung verbraucherpolitischer Konzepte besonderer Berücksichtigung. Das ISOE beriet gemeinsam mit dem Gender-Institut Sachsen-Anhalt das Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt bei der Konzeption eines neues verbraucherpolitisches Leitbilds. Eine geschlechts- und zielgruppenspezifische Perspektive stand dabei im Vordergrund.

Im Mai 2005 führte das ISOE gemeinsam mit dem Gender-Institut Sachsen- einen Workshop mit Verantwortlichen des Ministeriums für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt durch. Das ISOE erarbeitete sowohl das Konzept des Workshops als auch zwei inhaltliche Beiträge. Diese verdeutlichen einerseits den Paradigmenwechsel in der Verbraucherpolitik anhand von ausgewählten Beispielen der EU, Bundesebene sowie der Länder Bayern, NRW und Hessen (pdf-file, 152 kb). Anderseits unterstreichen sie die strukturelle Bedeutung geschlechtsspezifischer Aspekte in der "neuen Verbraucherpolitik" (pdf-file, 136 kb).