Übergänge

in eine nachhaltige Entwicklung

03.07.2017

Audiobeitrag: Innovative Wohnformen für eine nachhaltige Stadtentwicklung

Neue Wohnprojekte gewinnen an Beliebtheit: Projekte, in denen Wohnraum, Garten oder Gebrauchsgegenstände geteilt und Entscheidungen gemeinsam getroffen werden. Wer sucht diese Wohnform, wie lässt sie sich umsetzen? Wo sind geeignete Räume dafür? Diesen Fragen widmete sich der zweite „Werkstattbericht Zukunftsstadt“ des ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung in Kooperation mit dem Frankfurter Museum Angewandte Kunst am 1. Juni 2017. Zu dieser Veranstaltung im Rahmen der Frankfurter Bürger-Universität steht jetzt ein Audiobeitrag zur Verfügung.


Laubengangmodell

Die neue Wohnform, wie sie immer häufiger in Städten vorzufinden ist, wird oft von Menschen gewählt, die zum einen ökologische Ziele wie energieeffizientes Wohnen oder nachhaltigen Konsum verfolgen. Zudem suchen sie eine gemeinschaftliche Lebensweise, die nicht der der klassischen Kleinfamilie entspricht. Die umgesetzten Projekte sind dabei sehr unterschiedlich. Mal sind es Haushalte mit unter zehn Personen, mal wird für mehrere hundert auf großem Areal gebaut. Mal trifft man überwiegend auf bildungsnahe Bewohnerinnen und Bewohner, mal ist die soziale Durchmischung stärker. Sowohl private Initiativen als auch Wohnungsbauunternehmen können dazu beitragen, gemeinschaftliches Wohnen zu realisieren. Doch die Gentrifizierungsdebatte macht auch hier nicht Halt, denn die Flächen sind, vor allem in wachsenden Städten, knapp.

In der ersten Veranstaltung der zweiteiligen Reihe „Werkstattbericht Zukunftsstadt“, die im Rahmen der Bürger-Universität stattfand, wurde über solche neue Wohnformen und ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung diskutiert. Mit Jutta Deffner vom ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung und Leiterin des Forschungsschwerpunkts Mobilität und urbane Räume und Julia Hofstetter von der Züricher Wohnungsbaugenossenschaft Kraftwerk 1. Moderiert wurde die Veranstaltung von Konrad Götz, Lebensstilexperte am ISOE. Zentral waren Fragen wie: Unter welchen Umständen sind innovative Wohnformen nachhaltig? Was sind Hemmnisse bei der Umsetzung und was funktioniert gut? Und wie wird sich gemeinschaftliches Wohnen zukünftig entwickeln?

Danijela Milosevic, Mitarbeiterin der Wissenskommunikation des ISOE, hat einen Audiobeitrag zu dieser Veranstaltung erstellt. Er gibt einen Überblick über Einschätzungen und Erfahrungen der WissenschaftlerInnen und Praxisakteure zum Themengebiet innovative Wohnformen.

ISOE-Audiobeitrag „Werkstattgespräch Zukunftsstadt 1 - Neue Wohnformen als Beitrag einer nachhaltigen Stadtentwicklung“ (ca. 13 Min., 12,1 MB)


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neugart(at)isoe.de

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