Symposium „Krise, Katastrophe, Normalität – die Verantwortung der Wissenschaft für die Zukunftsgestaltung“

1. Oktober 2021, Haus am Dom, Frankfurt am Main

Gesellschaft und Politik ringen derzeit mit dem Realitätsschock, den multiple Krisen der Gegenwart ausgelöst haben. Ob oder in welcher Weise etwa die Corona-Pandemie eine Zäsur markiert, darüber zeichnet sich bisher kein Konsens ab. So bleibt der Wesenskern der Pandemie-Erfahrung auch nach eineinhalb Jahren nur schwer greifbar. Was bedeutet dies für die Rolle der Wissenschaft heute vor dem Hintergrund der Klimakrise, die eben keine Pause gemacht hat, einem dramatischen Verlust an biologischer Vielfalt, wachsender sozialer Ungleichheiten und der Erosion demokratischer Werte und Institutionen? Auch in ihrem Verhältnis zu Gesellschaft und Politik? Wo liegt ihre Aufgabe für die Gestaltung der Zukunft?

Nach einem Einführungsvortrag von PD Dr. Alexander Bogner, Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), Institut für Technikfolgen-Abschätzung (ITA), Wien, wollen wir diese Fragen diskutieren mit 

  • PD Dr. Alexander Bogner 
  • Dr. Thomas Jahn, ISOE
  • Prof. Franziska Nori, Direktorin Frankfurter Kunstverein
  • Prof. Dr. Klement Tockner, Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt
  • Prof. Dr. Ines Weller, Stellvertretende Sprecherin des artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit, Bremen

Programm

Festveranstaltung anlässlich der Verabschiedung von Dr. Thomas Jahn als wissenschaftlichem Geschäftsführer des ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung

Im Anschluss an das Symposium lädt das ISOE anlässlich der Verabschiedung von Dr. Thomas Jahn zu einer Festveranstaltung ein. Thomas Jahn war bis März 2021 Sprecher der Institutsleitung des ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung und wissenschaftlicher Geschäftsführer. Er ist Mitbegründer des Instituts und forscht seitdem zu gesellschaftlichen Naturverhältnissen, transdisziplinären Methoden und Konzepten sowie zur sozial-ökologischen Wissenschaftsforschung.

Programm

Wir bitten um Verständnis, dass die Teilnahme am Symposium sowie an der Festveranstaltung nur durch persönliche Einladung möglich ist.

Ansprechpartnerin

Leitung Wissenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin
Leitung Wissenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin
+49 69 7076919-30