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Die Minderung von Risiken durch endokrinschädliche Pflanzenschutzmittel als Handlungsfeld in der Landwirtschaft

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Zur Absicherung des erreichten hohen Ertragsniveaus in der Landwirtschaft ist ein Mindesteinsatz an Chemikalien zum Pflanzenschutz unverzichtbar. Dem gesellschaftlichen Interesse an einer kostengünstigen und ertragreichen Agrarproduktion stehen aber mögliche, vom chemischen Pflanzenschutz ausgehende Risiken für Mensch und Umwelt gegenüber. Aktuell besonders kritisch diskutiert werden Chemikalien, die bei Lebewesen Gesundheitsschäden auslösen können, indem sie auf ihr Hormonsystem wirken. Der vorliegende Band diskutiert Handlungsmöglichkeiten in der landwirtschaftlichen Pflanzenschutzpraxis, die auch jenseits von einzelstofflichen und rein rechtlichen Lösungsansätzen dazu beitragen sollen, derartige Risiken zu minimieren. Sie zielen vor allem darauf, die Behandlungsintensität im chemischen Pflanzenschutz und damit Aufwandmengen sowie beabsichtigte und unbeabsichtigte Umweltemissionen von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren. Empirische Basis der Diskussion ist eine agrarsoziologische Untersuchung, die die Erfahrungen von Landwirten im betrieblichen Umgang mit Agrarchemikalien beleuchtet.

Autor*innen

Andrea Fink-Keßler, Karin Jürgens

Publikationstyp

Monographie

Erschienen in

ISOE-Materialien Soziale Ökologie 31, Frankfurt am Main: ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung, 2009

Verfügbarkeit

Zitieren

Fink-Keßler, Andrea, Karin Jürgens (2009): Die Minderung von Risiken durch endokrinschädliche Pflanzenschutzmittel als Handlungsfeld in der Landwirtschaft. ISOE-Materialien Soziale Ökologie 31. Frankfurt am Main: ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung