Bild: Makrowilli Trauerschweber (Hemipenthes morio) sitzt auf einer Blüte des Kalifornischen Mohns.
Thema

Biodiversität —

Wo liegen die gesellschaftlichen Ursachen des Biodiversitätsverlustes? Wie lässt sich Biodiversität zukünftig wirksamer schützen? Und was fördert die Bereitschaft, Veränderungsprozesse mitzutragen?

Herausforderungen

Biodiversität in der Krise

Biodiversität – die Vielfalt der Arten, Lebensräume und Gene – ist eine zentrale Grundlage für unsere Lebensqualität und die gesellschaftliche Entwicklung. Sie sichert unter anderem Nahrung, Gesundheit und sauberes Wasser und schützt vor Extremereignissen. Doch weltweit gehen Arten und Lebensräume verloren, Ökosysteme verändern sich und ihre Leistungen für Menschen und Gesellschaft geraten unter Druck.

Die Ursachen des Biodiversitätsverlustes sind vielfältig und eng mit menschlichen Aktivitäten verbunden. Dazu gehören insbesondere die intensive Landnutzung, Umweltverschmutzung, Klimawandel und invasive Arten. Die Biodiversitätskrise und die Klimakrise (Zwillingskrisen) verstärken sich dabei gegenseitig. Ansätze wie naturbasierte Lösungen und natürlicher Klimaschutz setzen deshalb auf den Erhalt und die Wiederherstellung von Ökosystemen. Waldökosysteme und Moore spielen dabei eine wichtige Rolle.

„Wir als Gesellschaft müssen etwas sehr Grundlegendes verstehen und anerkennen: Ohne Natur und Naturschutz haben wir in der Zukunft keine Überlebenschance.“

Dr. Marion Mehring, Leiterin des Forschungsfelds Biodiversität und Gesellschaft
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Unsere Forschung

Die gesellschaftlichen Ursachen und Handlungsmöglichkeiten verstehen

Der Schutz und die Wiederherstellung der biologischen Vielfalt sind bislang nur teilweise erfolgreich. Für eine Trendwende braucht es daher ein besseres Verständnis der gesellschaftlichen Ursachen des Biodiversitätsverlustes – von Werten und Lebensstilen über Landnutzung bis hin zu Agrar- und Ernährungssystemen. Ebenso wichtig ist die Frage, unter welchen Bedingungen Menschen und Organisationen bereit sind, Veränderungen zu unterstützen und mitzugestalten.

Biodiversitätsschutz muss dabei stärker mit gesellschaftlichen Interessen und Nutzungsansprüchen verbunden werden. Das erfordert neue Formen des Dialogs und der Zusammenarbeit sowie ein Verständnis dafür, wie unterschiedliche Wissensformen und neue Technologien, etwa künstliche Intelligenz, für den Schutz der Biodiversität genutzt werden können. Dazu untersuchen wir mit einer sozial-ökologischer Perspektive Biodiversitätskonflikte, etwa um Wälder und Moore sowie in der Land- und Forstwirtschaft.

Highlight-Projekt

Business for Biodiversity: T-Labs für den sozial-ökologischen Wandel
Biodiversität

Business for Biodiversity: T-Labs für den sozial-ökologischen Wandel

In sogenannten Transformation Labs erforscht das Projekt gemeinsam mit Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft, wie Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität effektiv gestaltet und umgesetzt werden können.

Zum Projekt

Aktuelles

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    News Biodiversität Transformation

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    Hochmoor Hohes Venn Eifel

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