Transdisziplinäre Forschung als partizipativer und integrativer Ansatz zur Bearbeitung komplexer gesellschaftlicher Herausforderungen
Publikations-Infos
Der Beitrag bietet einen Überblick über die Entwicklung der transdisziplinären Forschung, von ihren Ursprüngen in der sozial-ökologischen Forschung über die Konzepte der Mode 1 und Mode 2 Forschung bis hin zum gegenwärtigen Verständnis transdisziplinärer Forschung. Es werden die zentralen Charakteristika, Herausforderungen und Methoden transdisziplinärer Forschung entlang der idealtypischen Phasen eines transdisziplinären Forschungsprozesses – Co-Design, Co-Produktion, Co-Integration und Co-Evaluation – aufgezeigt. Zur Veranschaulichung werden anschließend praktische Beispiele aus unterschiedlichen Handlungsfeldern – Energiewende, Mobilität und Biodiversität – vorgestellt und illustrieren sowohl den praktischen Einsatz einzelner Methoden als auch den Mehrwert transdisziplinärer Forschung.
Autor*innen
Melanie Mbah, Oskar Marg, Michael Kreß-Ludwig, Julia Diekämper, Carolin Schröder, Gabriele Wendorf
Publikationstyp
Buchkapitel
Erschienen in
Herausgeber*innen
Verfügbarkeit
DOI: doi.org/10.1007/978-3-658-51093-0_7
ISBN/ISSN: 978-3-658-51092-3
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Transdisziplinarität
Transdisziplinäre Forschung ist zentral für eine transformationsorientierte Nachhaltigkeitsforschung. Denn komplexe Herausforderungen, die mit sozial-ökologischen Transformationen einhergehen, können nicht innerhalb der Grenzen einzelner Disziplinen gelöst werden. Sie erfordern die Zusammenarbeit von Natur-, Sozial-, Technik- und Geisteswissenschaften sowie von Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
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