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Wissen und Partizipation

Lehrveranstaltungen des ISOE im Wintersemester 2026/27

Soziale Ökologie, Klimaanpassung und nachhaltiges Wassermanagement: Auch im Wintersemester 2026/27 bieten Wissenschaftler*innen des ISOE wieder Vorlesungen und Seminare an der Goethe-Universität und der TU Darmstadt an.

Auch im Wintersemester 2026/27 ergänzt das ISOE das Lehrangebot der Goethe-Universität Frankfurt und der Technischen Universität Darmstadt um Veranstaltungen zu Sozialer Ökologie und nachhaltiger Entwicklung. Im Mittelpunkt stehen die Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Natur sowie die Frage, wie sich komplexe sozial-ökologische Herausforderungen analysieren und nachhaltig gestalten lassen. Die Lehrveranstaltungen richten sich insbesondere an Studierende der Umweltwissenschaften, Sozialwissenschaften und verwandter Fachrichtungen.

Viele Nachhaltigkeitsprobleme lassen sich nicht allein aus einer naturwissenschaftlichen oder gesellschaftswissenschaftlichen Perspektive verstehen und lösen – vielmehr sind gesellschaftliches Handeln und ökologische Folgen eng miteinander verbunden. Die Soziale Ökologie verfolgt einen Ansatz, der die Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Natur betrachtet. Studierende lernen in Lehrveranstaltungen des ISOE sowohl theoretische als auch methodische Grundlagen der Sozialen Ökologie kennen, um Veränderungsprozesse zu verstehen und Gestaltungsmöglichkeiten für eine nachhaltigere Entwicklung zu entwickeln. 

Grundlagen für die Analyse komplexer Nachhaltigkeitsprobleme

Im Seminar „Soziale Ökologie. Einführung in Grundbegriffe, Methoden und Anwendungsfelder“ vermitteln Diana Hummel und Flurina Schneider zentrale Konzepte und Methoden der Sozialen Ökologie. Die Veranstaltung an der Goethe-Universität Frankfurt ist Teil des Masterstudiengangs Umweltwissenschaften mit dem Schwerpunkt Soziale Ökologie. Sie steht darüber hinaus Studierenden anderer Fachbereiche offen, die sich mit den krisenhaften Beziehungen zwischen Gesellschaft und Natur – etwa durch Klimawandel, den Verlust biologischer Vielfalt oder die Verschmutzung von Wasser, Luft und Böden – beschäftigen wollen. Die Studierenden lernen unter anderem sozial-ökologische System-, Akteurs- und Konfliktanalysen kennen und setzen sich mit aktuellen Forschungsbeispielen auseinander.

Von der Problemanalyse zu konkreten Gestaltungsmöglichkeiten

Flurina Schneider und Fanny Frick-Trzebitzky arbeiten mit Studierenden der Goethe-Universität an einem Fallbeispiel im Seminar „Sozial-ökologische Problemanalyse und Gestaltungsoptionen“. Sie gehen der Frage nach, wie Städte angesichts der Folgen des Klimawandels so gestaltet werden können, dass sie für Menschen, Tiere und Pflanzen lebenswert bleiben und dabei unterschiedliche Interessen Berücksichtigung finden können. Das konkrete Fallbeispiel wird im Vorfeld mit Praxispartner*innen festgelegt. In Gruppenarbeiten und sogenannten Design-Labs entwickeln die Studierenden gemeinsam mögliche Gestaltungsoptionen zur Lösung der konkreten Nachhaltigkeitsproblematik.

Wasser nachhaltig managen – von der globalen Krise bis zur technischen Lösung

An der Technischen Universität Darmstadt bietet Martin Zimmermann die Vorlesung und das Seminar „Wassertechnik und Wassermanagement für aride Zonen“ an. Im Mittelpunkt der beiden Lehrveranstaltungen stehen globale Wasserkrisen und die Frage, wie Wasserressourcen unter schwierigen klimatischen Bedingungen nachhaltig bewirtschaftet werden können – eine der zentralen Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung. Anhand internationaler Fallbeispiele lernen die Studierenden Lösungsansätze kennen und setzen sich zugleich kritisch mit Konzepten des Integrierten Wasserressourcenmanagements auseinander. Das Lehrangebot verbindet damit ingenieurwissenschaftliche Grundlagen mit sozial-ökologischen Perspektiven und vermittelt Kompetenzen für das Management von Wasserressourcen in ariden und semi-ariden Regionen. 

Alle Veranstaltungen auf einen Blick 

Kontakt:

Apl. Prof. Dr. Diana Hummel

Koordinatorin für Lehre und wissenschaftlichen Nachwuchs Zum Profil

Melanie Neugart

Stellvertretende Leitung Wissenskommunikation und Wissenstransfer, Schwerpunkt Medienarbeit Zum Profil
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