Wahrnehmung und Akzeptanz des „Blauen Engel“
Das ISOE erforscht im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) die Wahrnehmung und Akzeptanz des Umweltzeichens „Blauer Engel“.
Forschungsansatz
Das ISOE erhebt zunächst repräsentative Daten über die Bekanntheit des Blauen Engels und dessen Bedeutung beim Kaufverhalten. Außerdem ermitteln die Wissenschaftler, für welche Zielgruppen der Blaue Engel besonders attraktiv ist und welche Anforderungen sie an das Zeichen haben. Die Erkenntnisse werden mittels einer repräsentativen empirischen Untersuchung gewonnen.
Aufbauend auf den Befragungen erarbeitet das Team strategische Handlungsempfehlungen, wie der Blaue Engel weiter entwickelt werden kann. Dazu gehören unter anderem Empfehlungen, wie Produktinformationen gestaltet sein müssen, damit sie von VerbraucherInnen besser wahrgenommen und genutzt werden können. Außerdem geht es darum, durch eine zielgruppenbezogene Öffentlichkeitsarbeit die NutzerInnen zu motivieren, sich stärker an dem Umweltzeichen zu orientieren.
Die Untersuchungsergebnisse werden mittels Fokusgruppen-Workshops überprüft und weiterentwickelt. In den Fokus-Gruppen können die TeilnehmerInnen die Handlungsempfehlungen aus ihrer Sicht bewerten.
Hintergrund
Seit über 30 Jahren ist der Blaue Engel ein Zeichen für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Rund 11.500 angebotene Produkte und Dienstleistungen sind heute mit dem Blauen Engel gekennzeichnet. Im Jahr 2008 wurde er zum Klimaschutzzeichen der Bundesregierung. Unterteilt sind die Schutzziele seitdem in die vier Schwerpunkte Klima-, Gesundheits-, Wasser- und Ressourcenschutz. Angesichts einer Vielzahl von Umweltzeichen und neuen Verbrauchergewohnheiten soll die Rolle des Blauen Engel gestärkt werden.
Auftraggeber
Das Projekt "Weiterentwicklung Blauer Engel - Empirische Untersuchung zur Marktdurchdringung und Verbraucherakzeptanz des Blauen Engel" ist ein Auftrag des Umweltbundesamts.
Laufzeit
Ansprechpartner
Projektteam
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