P-Net – Regionales Netzwerk für ein ressourceneffizientes Phosphormanagement
Das Projekt untersucht Möglichkeiten zur Etablierung regionaler Netzwerke, um ausgefälltes Phosphor in sogenannten Struvitanlagen zu Phosphordüngern zu verarbeiten.
Phosphor ist ein unverzichtbarer Rohstoff für die Landwirtschaft. Deutschlands hohe Importabhängigkeit macht resilientere Nährstoffkreisläufe und eine stärkere Versorgungssicherheit erforderlich. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts P-Net zeigen, dass dezentrale Verfahren zur Phosphorrückgewinnung an Kläranlagen technisch umsetzbar und insbesondere für größere Anlagen wirtschaftlich tragfähig sein können. Sie stärken regionale Stoffkreisläufe und können die Abhängigkeit von zentralen Rückgewinnungspfaden verringern. Bislang werden dezentrale Verfahren jedoch kaum genutzt. Ursachen sind fehlende Investitions- und Planungssicherheit, regulatorische Unsicherheiten, unzureichend entwickelte Marktstrukturen sowie ungeklärte Verantwortlichkeiten entlang der Wertschöpfungskette. Bund und Länder sollten daher geeignete Rahmenbedingungen schaffen, um dezentrale Lösungen gezielt zu unterstützen.
Monographie
DOI: doi.org/10.5281/zenodo.20640954
ISBN/ISSN: 2365-1148
Das Projekt untersucht Möglichkeiten zur Etablierung regionaler Netzwerke, um ausgefälltes Phosphor in sogenannten Struvitanlagen zu Phosphordüngern zu verarbeiten.
Technische Infrastrukturen sind unverzichtbar für die Daseinsvorsorge. Sie spielen außerdem eine Schlüsselrolle bei der Klimaanpassung. Angesichts zunehmender Klimaextreme und Ressourcenknappheit stehen diese Infrastrukturen vor tiefgreifenden Herausforderungen, die ihre Funktionsfähigkeit gefährden. Einfache Anpassungen reichen nicht aus, es braucht Transformationen der verschiedenen Infrastruktursysteme.
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