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Dezentrales Phosphorrecycling stärken. Empfehlungen für Politik, Wasserwirtschaft und regionale Netzwerke

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Phosphor ist ein unverzichtbarer Rohstoff für die Landwirtschaft. Deutschlands hohe Importabhängigkeit macht resilientere Nährstoffkreisläufe und eine stärkere Versorgungssicherheit erforderlich. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts P-Net zeigen, dass dezentrale Verfahren zur Phosphorrückgewinnung an Kläranlagen technisch umsetzbar und insbesondere für größere Anlagen wirtschaftlich tragfähig sein können. Sie stärken regionale Stoffkreisläufe und können die Abhängigkeit von zentralen Rückgewinnungspfaden verringern. Bislang werden dezentrale Verfahren jedoch kaum genutzt. Ursachen sind fehlende Investitions- und Planungssicherheit, regulatorische Unsicherheiten, unzureichend entwickelte Marktstrukturen sowie ungeklärte Verantwortlichkeiten entlang der Wertschöpfungskette. Bund und Länder sollten daher geeignete Rahmenbedingungen schaffen, um dezentrale Lösungen gezielt zu unterstützen.

Publikationstyp

Monographie

Erschienen in

ISOE Policy Brief 13, Frankfurt am Main, 2026

Zitieren

Zimmermann, Martin, Martina Winker (2026): Dezentrales Phosphorrecycling stärken. Empfehlungen für Politik, Wasserwirtschaft und regionale Netzwerke. ISOE Policy Brief 13. Frankfurt am Main. https://doi.org/10.5281/zenodo.20640954

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