Privatgärten in Städten sind viel mehr als grüne Rückzugsorte – sie können entscheidend zum Schutz der Artenvielfalt beitragen. Doch kaum jemand denkt daran, dass in ihnen auch unsichtbare Schadstoffquellen verborgen sein können.
Ob als Insektenrefugium, Nutzgarten oder gepflegtes Kleinod – jede Form des Gärtnerns bringt unterschiedliche Materialien, Pflanzenschutzmittel und Techniken mit sich. Und genau hier können Schadstoffe in den Boden, ins Wasser, zu den Pflanzen und Tieren gelangen – mit Folgen, die oft erst auf den zweiten Blick sichtbar werden.
Wir laden Sie ein, mit uns einen neuen Blick auf unsere Gärten zu werfen:
- Welche Schadstoffquellen gibt es und wo besteht Forschungsbedarf?
- Welche Einstellungen zur Artenvielfalt haben Gärtner*innen?
- Wie unterscheiden sich die sprachlichen Werbestrategien für konventionelle und biologisch gelabelte Gartenprodukte?
Freuen Sie sich auf Kurzvorträge aus verschiedenen Forschungsdisziplinen und auf offenen Austausch, der neue Perspektiven eröffnet.
Mit:
- Dr. Johanna Freudenberg, Technische Universität Darmstadt, Institut für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Dr. Marion Mehring, Leitung Forschungsfeld Biodiversität und Gesellschaft, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE)
- Prof. Dr. Jörg Oehlmann, Professur für aquatische Ökotoxikologie, Goethe-Universität Frankfurt am Main
- Melina Stein, Soziologin, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE)
Ort:
2og:dondorf
Gabriel-Riesser-Weg 3
60325 Frankfurt am Main
Zeit:
Donnerstag, 28.05.2026, von 18–20 Uhr, anschließend Zeit für Austausch