Bild: Koirill – stock.adobe.com Garden green hose for lawn irrigation


Frankfurter Bürger-Universität: Unsichtbar, aber folgenschwer – Schadstoffquellen in Gärten

2og:dondorf, Frankfurt Bockenheim

Privatgärten in Städten sind viel mehr als grüne Rückzugsorte – sie können entscheidend zum Schutz der Artenvielfalt beitragen. Doch kaum jemand denkt daran, dass in ihnen auch unsichtbare Schadstoffquellen verborgen sein können.

Ob als Insektenrefugium, Nutzgarten oder gepflegtes Kleinod – jede Form des Gärtnerns bringt unterschiedliche Materialien, Pflanzenschutzmittel und Techniken mit sich. Und genau hier können Schadstoffe in den Boden, ins Wasser, zu den Pflanzen und Tieren gelangen – mit Folgen, die oft erst auf den zweiten Blick sichtbar werden.

Wir laden Sie ein, mit uns einen neuen Blick auf unsere Gärten zu werfen:

  • Welche Schadstoffquellen gibt es und wo besteht Forschungsbedarf?
  • Welche Einstellungen zur Artenvielfalt haben Gärtner*innen?
  • Wie unterscheiden sich die sprachlichen Werbestrategien für konventionelle und biologisch gelabelte Gartenprodukte?

Freuen Sie sich auf Kurzvorträge aus verschiedenen Forschungsdisziplinen und auf offenen Austausch, der neue Perspektiven eröffnet.

Mit: 

  • Dr. Johanna Freudenberg, Technische Universität Darmstadt, Institut für Sprach- und Literaturwissenschaften
  • Dr. Marion Mehring, Leitung Forschungsfeld Biodiversität und Gesellschaft, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE)
  • Prof. Dr. Jörg Oehlmann, Professur für aquatische Ökotoxikologie, Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Melina Stein, Soziologin, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE)

Ort:

2og:dondorf
Gabriel-Riesser-Weg 3
60325 Frankfurt am Main

Zeit: 

Donnerstag, 28.05.2026, von 18–20 Uhr, anschließend Zeit für Austausch