Biotopverbund Bayern: Zielgruppenspezifische Beratung für mehr Biodiversität
Das Forschungsprojekt entwickelt neue Ansätze, um Flächeneigentümer*innen gezielter anzusprechen und für den Biotopverbund zu gewinnen.
In diesem Bericht werden Ansatzpunkte für eine zielgruppengerechte Ansprache von Flächeneigentümer*innen und -bewirtschafter*innen zur Förderung von biodiversitätsfreundlichem Handeln vorgestellt. Voraussetzung hierfür ist ein vertieftes Verständnis der Motivationen, Einstellungen und (Wissens-)Bedarfe verschiedener Akteursgruppen. Ein solches Verständnis ermöglicht es, die Kommunikation auf die jeweiligen Zielgruppen auszurichten und schafft damit eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Empfehlungen für eine biodiversitätsfördernde Landnutzung besser angenommen werden können.
Auf der Grundlage von Interviews mit Landwirt*innen und Kommunalvertreter*innen aus Bayern wird analysiert, welche Fähigkeiten, Motivationen und Gelegenheiten biodiversitätsfreundliches Handeln prägen. Darauf aufbauend werden unterschiedliche Zielgruppen identifiziert und zentrale Ansatzpunkte für deren zielgruppengerechte Ansprache abgeleitet. Die Ergebnisse tragen dazu bei, die unterschiedlichen Bezüge zur Biodiversität und ihrem Schutz besser zu verstehen und zeigen auf, wie diese in der Kommunikation mit Flächeneigentümer*innen und -bewirtschafter*innen berücksichtigt werden können.
Anna S. Brietzke, Melina Stein, Sonja E. Hölzl, Wolfram Adelmann, Marion Mehring
Monographie
DOI: doi.org/10.5281/zenodo.22796733
ISBN/ISSN: 1614-8193
Das Forschungsprojekt entwickelt neue Ansätze, um Flächeneigentümer*innen gezielter anzusprechen und für den Biotopverbund zu gewinnen.
Biodiversität ist für Menschen und unverzichtbar. Der rapide Verlust an Biodiversität destabilisiert weltweit Ökosysteme und führt zu einer Biodiversitätskrise, die unsere Lebensgrundlagen ähnlich stark bedroht wie die Klimakrise.
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