Ein gesunder Garten tut gut: Er bietet Lebensraum für Pflanzen und Tiere, kann vor Hitze schützen und ist ein Ort, an dem wir selbst aktiv sein und uns erholen können. Gleichzeitig verändern sich die Bedingungen im Kleingarten – durch den Klimawandel, neue Arten und den Eintrag von Schadstoffen in Boden und Wasser.
Was bedeutet das für einen gesunden und naturnahen Kleingarten? Und wie lassen sich die Gesundheit von Menschen, Natur und Biodiversität gemeinsam denken?
In der eintägigen Weiterbildung geben Wissenschaftler*innen des Instituts für sozial-ökologische Forschung (ISOE) Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse und zeigen, was diese für die Praxis im Kleingarten bedeuten. Wir sprechen unter anderem über neuartige Stechmücken, die sich infolge des Klimawandels bei uns ausbreiten, über Schadstoffeinträge durch gärtnerische Aktivitäten und über die zunehmende Hitzebelastung im Sommer. Dabei geht es nicht nur um mögliche Risiken, sondern vor allem um die Frage: Was können wir konkret tun?
Neben einer verständlichen Einführung in aktuelle Forschungsergebnisse stehen deshalb praktische Tipps und der Austausch über eigene Erfahrungen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Teilnehmenden erhalten Anregungen und konkrete Ideen, wie sie ihren Kleingarten gesund, klimaangepasst und biodiversitätsfreundlich gestalten können.
Das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) lädt gemeinsam mit dem Landesverband Hessen der Kleingärtner e. V. zu dieser Weiterbildung ein. Das Projekt wird mit Mitteln der Stadt Frankfurt am Main gefördert.
Die Veranstaltung richtet sich an Frankfurter Kleingärtnerinnen und Kleingärtner.
One Health – Wie unsere Gesundheit von der Natur und ihrer Biodiversität abhängt
Samstag, 07. November 2026, 10.00–15.00 Uhr
Ort: Landesverband Hessen der Kleingärtner e. V., Feldscheidenstrasse 2–4, 60435 Frankfurt am Main
Weitere Infos unter Biodiversitätsberatung in Frankfurt
Anmeldungen unter info@kleingarten-hessen.de