Bild: Tixel - stock.adobe.com (generiert mit KI) Biokunststoffe aus Algen (Symbolbild)

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Perspektiven für biobasierte Kunststoffe

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Provadis Hochschule, Frankfurt am Main

Seit Jahren gelten biobasierte Kunststoffe als Baustein einer nachhaltigen Kunststoffwirtschaft und dennoch liegt ihr Anteil an der weltweiten Kunststoffproduktion lediglich bei einem halben Prozent. Damit biobasierte Kunststoffe einen echten Beitrag zu einer zirkulären Bioökonomie leisten können, müssen Rohstoffbasis, Produktdesign, Handel, Nutzung und Verwertung zusammenpassen. Diese Schnittstellen lassen sich nur gemeinsam gestalten.

Deshalb bringen wir die gesamte Wertschöpfungskette an einen Tisch:
Gemeinsam möchten wir mit Ihnen über den Tellerrand blicken, indem wir mögliche Entwicklungspfade für biobasierte Kunststoffe erkunden. Dabei berücksichtigen wir Rohstofflieferanten, Materialentwicklung und Start-ups, Produkthersteller, Handel, Entsorgung, Sortierung und Recycling, Verbraucherschutz und Umweltverbände sowie Forschung. Gleichzeitig bietet der Workshop auch Möglichkeiten zur Vernetzung und zum Austausch darüber hinaus.

Was Sie erwartet

Austausch über die eigene Branche hinaus: Sie diskutieren neue Ideen, Kooperationsmöglichkeiten und Geschäftsmodelle mit Akteuren von der Rohstoffbasis bis zur Verwertung. Dabei können Sie nicht nur neue Kontakte knüpfen, sondern erfahren auch aus erster Hand, welche Anforderungen andere Bereiche an Materialien und Produkte stellen.

Mitgestaltung: Sie bestimmen die Agenda, indem Sie Ihre Themen direkt einbringen und gemeinsam entscheiden können, welches Anwendungsfeld ab März 2027 prototypisch vertieft werden soll. Sie nehmen strategischen Einfluss auf das Projekt, gewinnen Impulse und erweitern Ihr Netzwerk entlang der Wertschöpfungskette. 

Wissenschaftliche Begleitung: Die entwickelten Lösungen werden auf ihre ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit hin bewertet. Die Ergebnisse stellen wir Ihnen in einem „Starter-Kit für zirkuläre Innovationen“ zur Verfügung.

Vorläufiges Programm (pdf)

Anmeldung

Um dem Austausch angemessenen Raum zu geben, ist die Teilnehmendenzahl begrenzt. Um Anmeldung bis zum 30.10. wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenfrei, für Verpflegung ist gesorgt. Über folgenden Link werden Sie zu unserem Dienstleister pretix weitergeleitet.

Anmelden

Kontakt

PD Dr. Carolin Völker
Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE)
E-Mail: carolin.voelker@isoe.de  
Tel.: 069 707 6919-59


Der Workshop ist eine Veranstaltung des Projekts CoDe. CoDe ist ein Verbundprojekt des Instituts für sozial-ökologische Forschung (ISOE), der Kunsthochschule der Universität Kassel, des Instituts für Kunststoff- und Kreislauftechnik der Leibniz Universität Hannover und der Provadis Hochschule. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Förderbekanntmachung „Herausforderungen und Erfolgsfaktoren der Transformation zu einer zirkulären Bioökonomie“. CoDe erarbeitet transdisziplinär und ko-kreativ Wege für eine zirkuläre Bioökonomie. Im regionalen Innovationsnetzwerk BioBall (Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main) arbeiten Wissenschaft und Praxis in Co-Design-Labs zusammen, um Kreislaufprinzipien in biobasierte Wertschöpfungsketten zu integrieren. Mehr Infos zum Projekt

CoDe – Co-Design für zirkuläre Bioökonomie 
Mehrere Personen stehen gemeinsam um einen Tisch und arbeiten kollaborativ an einer Aufgabe. Auf der Tischoberfläche liegen zahlreiche bunte Haftnotizen (in Gelb, Grün und Pink), die verteilt und teilweise beschrieben sind. Einige der Personen zeigen mit den Händen auf bestimmte Notizen oder halten Stifte, als würden sie Ideen besprechen, sortieren oder planen. Der Fokus liegt auf den Händen und der Interaktion, während die Personen selbst nur teilweise sichtbar sind. Die Szene vermittelt Teamarbeit, Brainstorming und kreative Zusammenarbeit in einer Arbeits- oder Workshop-Umgebung.
Transformation Wissen und Partizipation

CoDe – Co-Design für zirkuläre Bioökonomie 

Wie werden biobasierte Wertschöpfungsketten wirklich kreislauffähig? Das Forschungsprojekt CoDe entwirft gemeinsam mit Unternehmen Transformationspfade.

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